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Parks

    Martial Arts im Fragrant Hills Park
    Martial Arts im Fragrant Hills Park
    © Pfctdayelise / Creative Commons
    Wer an einem Sonntag in Peking ist, sollte nicht versäumen, in einen der Parks zu gehen. Da schauen stolze Eltern ihren Kindern beim Schaukeln oder Autoscooterfahren zu, schick gekleidete junge Leute fotografieren einander, in den Pavillons sitzen die Alten und spielen Schach, und auf dem See - kein richtiger Park ist ohne See - schippert man gemächlich mit Tretbooten in Gestalt von Schwänen oder Enten umher. Täglich aber sind die Parks schon im Morgengrauen bis gegen 7 Uhr von Frühaufstehern bevölkert, die ihren Kreislauf mit Schattenboxen oder anderer Gymnastik auf Trab bringen.
  • Beihai-Park
    Verwinkelter Hof im Beihai Park
    Verwinkelter Hof im Beihai Park
    © Baris Selcuk / www.insidebeijing.de
    Der einstige kaiserliche Garten ist Pekings beliebteste Grünanlage. Mit seinem 68 ha großen Nord-See ("Beihai"), der den größten Teil des Parks ausmacht, lockt er im Sommer zum Bootfahren und im Winter zum Schlittschuhlaufen. Die zentrale Lage sowie die vielen hübschen Pavillons und andere Bauten aus der Kaiserzeit tragen das ihre zur Attraktivität des Parks bei. Besonders schön ist es im Hochsommer, wenn der Lotos blüht.
    Westlich des Südeingangs befindet sich das Runde Fort ("Tuancheng"), ein kleiner, von einer Mauer eingefasster Hügel, auf dem einige Kunstschätze ausgestellt sind, darunter eine Jadebuddhafigur und eine große Jadeschüssel, die Kublai Khan im Jahr 1265 als Geschenk erhielt.
    Über eine Brücke führt der Weg zur Insel Qiongdao, auf der sich das Wahrzeichen des Parks, die Weiße Dagoba, erhebt, eine 36 m hohe Flaschenpagode in indisch-tibetischem Stil. Sie wurde 1651 errichtet, als Willkommensgruß für den Dalai Lama, der zum ersten Mal auf Staatsbesuch nach Peking kam. Die Dagoba gehört zu dem kleinen Tempel des ewigen Friedens ("Yong- an Si") am Fuß der Anhöhe.
    Die imperiale Tradition wird nach wie vor im Fangshan-Restaurant am Nordufer der Insel gepflegt. Dort speist man stilecht nach alten Rezepten der Palastküche. Die Räumlichkeiten gehören zur Halle des Wellengekräusels, einem früheren Lustschlösschen.
    Die wohl schönste Stelle im Park sind aber die luftigen Fünfdrachenpavillons am Nordwestufer mit seinem Seepanorama. Nordöstlich davon steht eine der zwei Pekinger Neundrachenmauern. Der Park ist täglich von 6 bis 22 Uhr, im Winter von 6.30 bis 20 Uhr geöffnet. Das Runde Fort ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet.
    PLZ/Stadt:
    Peking
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  • Jingshan Park (Kohlehügel)
    Der Jingshan Park beim Kaiserpalast
    Der Jingshan Park beim Kaiserpalast
    © Jacob Ehnmark / Creative Commons
    Der Gipfel des künstlichen Hügels liegt genau auf Pekings Nord-Süd-Achse unmittelbar nördlich vom Kaiserpalast und bietet das beste Stadtpanorama. Jingshan bedeutet "Aussichtshügel", die Bezeichnung "Kohlehügel" soll sich auf Kohlevorräte beziehen, die man einst an seinem Fuß lagerte. Die Anhöhe entstand aus dem Aushub beim Bau des Palastgrabens.
    Der Jingshan ist die schönste Stelle, um den Pekingern frühmorgens bei vielerlei Frühsport - Schattenboxen, Schwertübungen oder Aerobic - zuzuschauen. Dann wird Musik gemacht, und zuweilen gibt‘s auch Wiener Walzer. Andere treffen sich auf dem Gipfel zum "Urschrei-Qigong". Der Park ist täglich von 6 bis 22 Uhr, im Winter von 7 bis 20 Uhr geöffnet.
    PLZ/Stadt:
    Peking
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  • Zoo
    Panda im Zoo von Peking
    Panda im Zoo von Peking
    © Torsten Weidemann / pixelio.de
    Chinas ältester Tiergarten, 1908 gegründet, lohnt an sich nicht den Besuch. Auch die Riesenpandas - gleich hinterm Eingang links - zeigen sich meist nur als begnadete Faulpelze und selten einmal von ihrer possierlichen Seite. Eine echte Attraktion für Jung und Alt ist jedoch das supermoderne Aquarium, eine phantastische Anlage von den Dimensionen eines Kongresszentrums. In Mitteleuropa gibt es kaum Vergleichbares. Das Tollste kommt gleich zu Beginn des Rundgangs: ein imitierter, raffiniert beleuchteter tropischer Regenwald mit künstlichen Fließgewässern, in denen man die Fische von oben und durch Glas von der Seite sieht. Die weiteren Abteilungen: Welt der Gezeiten, Korallenriff - dort gleitet man unter Wasser durch zwei gläserne Tunnel -, Haifischaquarium, Meeressäuger (mit Delphinshow).
    Das Aquarium ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Einlass findet bis 16.30 Uhr statt und der Eintritt beträgt inklusive Zoo 100 Yuan. Der Zoo allein kostet von November bis März 15 Yuan, sonst 20 Yuan.
    Straße:
    Xizhimenwai Dajie
    PLZ/Stadt:
    Peking
    U-Bahn
    U-Bahn 2, 13: Xizhimen
    Karte
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  • Yuanming Yuan
    Hier stand bis zu seiner Verwüstung durch Engländer und Franzosen im Jahr 1860 der alte Sommerpalast. Das Interessanteste sind heute die Ruinen jener erstaunlichen Bauten im europäischen Stil, die 1747 bis 1769 nach Plänen von Jesuitenmissionaren errichtet worden waren - ein kurioses Pendant zur Chinoiserie in Europa. Der Park ist täglich von 7 bis 19 Uhr geöffnet.
    Straße:
    Östlich des Yihe Yuan
    PLZ/Stadt:
    Peking
    Nahverkehr
    Taxi bis Osttor
Stadtplan Peking
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Nützliches in Peking
Von Ärzten über Banken bis hin zu Telefonzellen. Die wichtigsten Infos für Ihre Städtereisen, übersichtlich zusammengefasst, finden Sie hier »
Große Mauer
Große Mauer
Ein Ausflug zum legendären Bauwerk in Pekings Bergen.
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