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Bauwerke

  • Altes Observatorium
    Astronomische Instrumente des Observatoriums
    Astronomische Instrumente des Observatoriums
    © Baris Selcuk / www.insidebeijing.de
    Ein bedeutendes Zeugnis für den frühen kulturellen Austausch zwischen China und Europa: Auf der mächtigen Plattform, neben der einst die gleich hohe Stadtmauer verlief, sind astronomische Instrumente zu sehen, die der belgische Jesuitenmissionar Ferdinand Verbiest konstruierte und die 1674 in kaiserlichem Auftrag in Bronze gegossen wurden. Dienstag-Sonntag von 9-11.30 Uhr und von 13-16.30 Uhr geöffnet.
    Straße:
    Gu Guanxiangtai, Jianguomennei
    PLZ/Stadt:
    Peking
    U-Bahn
    U-Bahn 1 und 2: Jianguomen
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  • Gong Wangfu (Residenz des Prinzen Gong)
    Wandelgänge in der Residenz
    Wandelgänge in der Residenz
    © Baris Selcuk / www.insidebeijing.de
    Prinz Gong (1833-98) war eine der großen Politikerpersönlichkeiten der späten Qing-Zeit. Von seiner fürstlichen Residenz blieben der große klassisch-chinesische Garten mit Teich, Pavillons, Wandelgängen und einem künstlichen Felsengebirge sowie, als besonderes Schmuckstück, sein Privattheater erhalten. Täglich von 8.30-16.30 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 20 Yuan.
    Straße:
    Liuyin Jie/Qianhai Xijie
    PLZ/Stadt:
    Peking
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  • Große Halle des Volkes
    Das Denkmal für die Helden des Volkes neben der Großen Halle des Volkes
    Das Denkmal für die Helden des Volkes neben der Großen Halle des Volkes
    © Jacob Ehnmark / flickr.com
    Der 1959 fertiggestellte Monumentalbau an der Westseite des Tian‘anmen-Platzes ist Sitz des Nationalen Volkskongresses, also des chinesischen Parlaments, das freilich nur ein-, zweimal im Jahr zusammentritt. Außerdem finden hier Staatsbankette und andere staatliche Großveranstaltungen statt. Ansonsten steht das von altägyptischem Stil inspirierte Bauwerk zur Besichtigung offen. Der Rundgang gibt Einblick in mehrere prunkvoll ausgestattete Provinzsäle, führt durch den Hauptversammlungssaal mit seinen 9700 Plätzen - der Volkskongress belegt davon nur rund 30 Prozent -, das zentrale Treppenhaus (mit riesigem Landschaftsgemälde und einer Kalligrafie von Mao Zedong) sowie den Bankettsaal (mit Imbiss). Sie dürfen überall fotografieren.
    Der Weg zurück zum Ausgang geht durch ein unterirdisches Kaufhaus, in dem Sie ein neues Sammelgebiet entdecken können: Politkitsch. Die Öffnungszeiten sind wechselnd, oft Montag-Freitag von 8.30-15 Uhr, sowie Samstag und Sonntag von 9-13 Uhr, der Eintritt kostet 30 Yuan (die Kasse ist an der Südostecke, dort gibt es auch eine Taschenaufbewahrung).
    U-Bahn
    U-Bahn 2: Qianmen, 1: Tian‘anmenxi
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  • Großes Chinesisches Nationaltheater
    Das Große Chinesische Nationaltheater
    Das Große Chinesische Nationaltheater
    © Hui Lan / flickr.com
    Ende 2007 wurde der gigantische Kuppelbau mit dem Spitznamen "Riesenei" im Herzen der Metropole eröffnet. Das Großprojekt des französischen Architekten Paul Andreu entstand direkt beim Tien-an-men-Platz, Geschichte und Moderne stehen in einem spannenden Kontrast. Das Gebäude ist von einem künstlichen See umgeben und durch einen gläsernen Unterwassertunnel zugänglich. Diese "Insel der Kultur" ist von einem Park umgeben. Die filigrane Titan-Glaskuppel beherbergt drei Spielstätten mit insgesamt mehr als 6000 Sitzplätzen.
    PLZ/Stadt:
    Peking
    U-Bahn
    U2: Qianmen, U1: Tian‘anmenxi
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  • Guo Moruo Guju (Wohnhaus Guo Moruos)
    Eingang zu Guo Moruos Haus
    Eingang zu Guo Moruos Haus
    © Baris Selcuk / www.insidebeijing.de
    Der einflussreiche Schriftsteller und Historiker lebte vor seinem Tod 1978 mit seiner Familie in zwei hübschen Wohnhöfen. Ein Teil der Ausstattung - gehobener volksrepublikanischer Kaderstil - blieb erhalten, ergänzt durch eine Ausstellung zu Person und Werk. Dienstag-Sonntag von 9-16 Uhr geöffnet, vom 25. Dezember bis 15. März geschlossen.
    Straße:
    Qianhai Xijie
    PLZ/Stadt:
    Peking
  • Kaiserliche Akademie
    Große Prüfungshalle in der Kaiserlichen Akademie
    Große Prüfungshalle in der Kaiserlichen Akademie
    © Baris Selcuk / www.insidebeijing.de
    An Pekings einziger Straße, über die sich noch Schmucktore spannen, liegt neben dem Konfuziustempel diese höchste Staatsschule des Kaiserreichs. Das Zentrum der schönen, ruhigen Anlage ist als Abbild der Welt gestaltet: Ein Wasserbecken, das das Weltmeer verkörpert und kreisrund wie der Himmel ist, umschließt eine quadratische Terrasse - die Erde. Darauf erhebt sich eine quadratische Halle, in der der Kaiser den Beamten die konfuzianischen Klassiker erläuterte. Sie wurde 1784 vollendet. Täglich von 8.30-16.30 Uhr geöffnet.
    Straße:
    Guozijian Jie
    PLZ/Stadt:
    Peking
    U-Bahn
    U-Bahn 2: Yonghe Gong
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  • Mei Lanfang Jinian Guan (Wohnhaus Mei Lanfangs)
    Innenhof von Mei Lanfangs Haus
    Innenhof von Mei Lanfangs Haus
    © Baris Selcuk / www.insidebeijing.de
    Der größte Pekingopernstar aller Zeiten verlebte die letzten zehn Jahre bis zu seinem Tod 1961 in einem stattlichen, 700 m² großen Anwesen traditioneller Pekinger Bauart. Ein Teil der Einrichtung blieb erhalten. Eine Ausstellung informiert über den großen Darsteller zarter Frauenrollen. Dienstag-Sonntag von 9-12 Uhr und von 13-16 Uhr geöffnet, vom 1. November bis 15. April geschlossen.
    Straße:
    Huguo Si Jie 9
    PLZ/Stadt:
    Peking
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  • Millenniumsmonument
    Was ist das: eine Skulptur? Eine Tribüne? Ein Museum? Eine Parkanlage? Ein Geschichtsbuch? Tatsächlich ist dieses außergewöhnliche Gebilde alles zusammen - und darüber hinaus noch einiges mehr.
    Kern des zum 1. Oktober 2000 eröffneten Monuments ist ein kreisrundes Gebäude, aus dessen von unten bis oben besteigbarem Dach eine futuristische Stahlnadel in den Himmel sticht. In dem kegelstumpfförmigen Sockel befinden sich Ausstellungssäle und ein Veranstaltungsraum sowie die "Millenniumshalle", in der ein umlaufendes, wandhohes Relief mit 268 (teils legendären) Gestalten der Vergangenheit den Ruhm von, wie es heißt, "5000 Jahren chinesischer Zivilisation" vor Augen führt. Der obere Teil des Gebäudes (mit der Nadel) soll - gegenüber dem Kegelstumpf als der Erde - den Himmel symbolisieren; er kann sich in 2,6 Stunden (oder langsamer) einmal um sich selbst drehen.
    Zum Monument gehört ein langer Vorplatz. Er beginnt im Süden mit einer runden Senke, in der eine ewige Flamme brennt und zwei Springbrunnen den Gelben Fluss und den Jangtse verkörpern. Von dort führt ein 262 m langes Bronzeband nach Norden, das lauter Inschriften trägt: eine Chronologie der wichtigsten Ereignisse in Chinas Vorgeschichte und Geschichte (beginnend mit dem Pekingmenschen), für die historische Ära Jahr für Jahr. Auf der Rückseite des Monuments erstreckt sich ein Park. Dort hängt in einem Pavillon die 6,8 Meter hohe "Millenniumsglocke", die am 1. Januar 2000 erstmals erklang.
    Der chinesische Ausdruck für das Monument heißt in wörtlicher Übersetzung "Altar der Jahrhunderte". Er verweist auf den tieferen Sinn der Anlage: Mit der ewigen Flamme und der Riesenglocke wird Chinas Geschichte hier zu etwas Heiligem, quasi Religiösem erhoben. Die runde Form des Baus und seine Symbolik erinnern denn auch nicht ganz zufällig an den Himmelsaltar. Täglich von 8.30-17.30 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 30 Yuan.
    Straße:
    westlich vom Militärmuseum
    PLZ/Stadt:
    Peking
    U-Bahn
    U-Bahn 1: Junshi Bowuguan
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  • Song Qingling Guju (Residenz Song Qinglings)
    Blick auf die ehemalige Residenz
    Blick auf die ehemalige Residenz
    © Baris Selcuk / www.insidebeijing.de
    Die große alte Dame der KP Chinas und Frau des Republikgründers Sun Yatsen lebte hier, am Ufer des Sees Houhai, von 1963 bis zu ihrem Tod 1981. Die großen, samt Einrichtung erhaltenen Wohngebäude sind neuzeitlich, doch der schöne Garten zeugt noch von klassischer Lebensart: Zur Kaiserzeit residierte hier ein Prinz. Täglich von 9-16.30 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 20 Yuan.
    Straße:
    Houhai Beiyan 46
    PLZ/Stadt:
    Peking
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  • Stadttore und Reste der Stadtbefestigung
    Reste der Stadtmauer in Peking
    Noch in den Fünfzigerjahren lag Peking hinter einer mächtigen, 23,5 km langen Mauer verborgen - nicht gerechnet die etwas bescheidenere Ummauerung der Südstadt. Die Mauer der Inneren Stadt - am Sockel bis 20, oben 12 m breit und 15 m hoch - hatte mitsamt ihren neun Toren seit der frühen Ming-Zeit nahezu unverändert etwa 530 Jahre überdauert. Dann allerdings fiel sie 1965 der beginnenden Kulturrevolution zum Opfer. An ihrer Stelle verläuft heute die zweite Ringstraße, sodass der Verlauf der Mauer auf dem Stadtplan noch deutlich zu erkennen ist. Nur so viel ist davon erhalten, dass man die Größe des Verlustes noch ermessen kann. Der imposanteste Rest ist die frühere Südostecke mit ihrem gewaltigen Turmaufbau (Ostende der Chongwenmendong Dajie). Hier schließt nach Westen bis zur Chongwenmen-Kreuzung (U-Bahn 2) das einzige erhaltene längere Stadtmauerstück an: Das Ostende (mit einem Torbogen von 1916 für die einstige Bahnlinie) blieb vollständig erhalten, der große Rest ist eine mit neuen Ziegeln teilrestaurierte Ruine, integriert in eine Grünanlage.
    Das Quianmen-Tor
    Das Quianmen-Tor
    © Saad Akhtar / flickr.com
    Das Vordere Tor (Qianmen) als größtes der alten Stadttore liegt auf Pekings Nord-Süd-Achse. Es bildete den zentralen und wichtigsten von drei Durchgängen in jenem Teil der Stadtmauer, der die nördliche Innere Stadt von der südlichen Vorstadt mit dem Hauptgeschäftsviertel trennte. Die erhaltenen Torbauten, heute zwei separate Gebäude, waren einst durch zwei bogenförmige Mauern miteinander verbunden und bildeten eine nach Süden vorspringende Bastion mit einem großen Hof in der Mitte. Der Durchgang im Südturm, an dem noch der offizielle Torname "Zhengyang Men" steht, war dem Kaiser vorbehalten; das einfache Volk benutzte zwei weitere Durchgänge in den 1916 abgerissenen Verbindungsmauern. Aller Verkehr musste sich jedoch durch den einzigen Durchgang unter dem 42 m hohen nördlichen Torturm zwängen. Die Aufbauten dienten als Geschütz- und Wachtürme sowie als Kasernen. Im Turmaufbau des nördlichen Tors ist eine schöne Fotoausstellung mit Bildern aus dem alten Peking zu sehen. U-Bahn 2: Qianmen
    Von der Stadtbefestigung existieren ferner noch der Geschützturm des Deshengmen, der heute eine Münzausstellung enthält, der nördliche Stadtgraben sowie der gesamte Stadtgraben der einstigen Äußeren Stadt (Südstadt). 2005 neu erbaut wurde das zentrale Südstadttor Yongding Men.
    PLZ/Stadt:
    Peking
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  • Tian‘an Men, Tor des Himmelsfriedens
    Tian'anmen Tor mit Mao-Portrait
    Tian'anmen Tor mit Mao-Portrait
    © Torsten Weidemann / pixelio.de
    Bei Pekings berühmtestem Tor handelt es sich um das Südtor der einstigen "Kaiserstadt", deren annähernd rechteckige Ummauerung den Kaiserpalast in der Mitte als zusätzlichen Schutzwall umgab. Bis auf die Teilstücke, die zu beiden Seiten an das Tian‘an Men anschließen, wurde die Kaiserstadtmauer schon in den Zwanziger- und Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts abgerissen. Das Tian‘an Men dagegen stieg zum Wahrzeichen des neuen China auf, nachdem Mao am 1. Oktober 1949 von hier aus die Gründung der Volksrepublik China proklamierte. Auch im Staatswappen ist es enthalten. Das Bauwerk mit seinen fünf Durchgängen stammt aus dem Jahr 1417. Es wurde nur zu besonderen Anlässen geöffnet. Von oben wurden kaiserliche Erlasse in einem goldenen Phönix herabgelassen und unten von knienden Beamten entgegengenommen. Täglich von 8.30-16.30 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 15 Yuan.
    Straße:
    im Norden des Tiananmen-Platzes
    PLZ/Stadt:
    Peking
    U-Bahn
    U-Bahn 1: Tian‘anmendong, Tian‘anmenxi
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  • Trommel- und Glockenturm
    Blick vom Glockenturm auf den Trommelturm
    Blick vom Glockenturm auf den Trommelturm
    © Baris Selcuk / www.insidebeijing.de
    Die mächtigen Bauten, die auf das Jahr 1420 zurückgehen, markieren das Nordende von Pekings großer Nord-Süd-Achse. Beide sind zu besteigen, wenn auch über halsbrecherische, finstere Treppen. Die gewaltigen Instrumente, die die Tages- und Nachtzeiten verkündeten, sind noch zu sehen. Im südlichen Trommelturm stand einst auch eine große Wasseruhr, die der Hauptstadt das von Glocke und Trommel verkündete Zeitnormal lieferte. Von oben hat man einen guten Rundblick auf das alte Gassenviertel. Täglich von 9-16.30 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 20 bzw. 15 Yuan.
    Straße:
    am Nordende der Di‘anmenwai Dajie
    PLZ/Stadt:
    Peking - Gulou, Zhonglou
    U-Bahn
    U-Bahn 2: Gulou
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Stadtplan Peking
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Große Mauer
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Ein Ausflug zum legendären Bauwerk in Pekings Bergen.
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