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Stadtviertel

  • Shichahai-Gegend
    Blick über den Houhai-See
    Blick über den Houhai-See
    © Baris Selcuk / www.insidebeijing.de
    Die drei Seen nördlich vom Beihai-Park, als Shichahai bekannt, liegen inmitten eines alten Hofhausviertels, das sein traditionelles Aussehen auf Dauer bewahren soll. Allerdings hat sich hier Pekings lebendigste Kneipenszene entwickelt - mit entsprechendem Strukturwandel. Mehrere Firmen bieten Rundtouren per Rikscha an: eine stilvolle Art, die Gegend zu erleben. Seriös und zuverlässig ist Tianlutong, ab 180 Yuan. Erreichbar per E-Mail unter tianlutong2002@sina.com. Auch über viele Hotels buchbar.
    Straße:
    Houhainanyan
    PLZ/Stadt:
    Peking
    Telefon:
    66 18 72 12
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  • Tianqiao, Dashalan und die Unterirdische Stadt
    Das Quianmen-Tor
    Das Quianmen-Tor
    © Saad Akhtar / flickr.com
    Die Gegend südlich des Tores Qianmen bis zur Tianqiao-Kreuzung (bei der Nordwestecke des Himmelsaltar-Parks) war im alten Peking das Geschäfts- und Vergnügungsviertel mit Theatern, zahllosen Restaurants, Läden und Bordellen. An jene Ära erinnern das Tianqiao-Theater mit seinem neuen Vorplatz und das Tianqiao Paradise Teahouse. Weiter nördlich überlebte sie nur in der Gasse Dashalan. Der Rest des Viertels fiel 2006 einer Totalsanierung zum Opfer.
    Die ganze Gegend wurde in der Kulturrevolution aus Kriegsangst in Massenkampagnen untertunnelt. Einen kleinen Teil des 20 km langen Katakombenlabyrinths kann man besichtigen: Xi Damochang Jie 62 (800 m ab Qianmen Dajie), täglich von 8.30-18 Uhr geöffnet, Einlass bis 17 Uhr, der Eintritt kostet 20 Yuan. Allerdings ist die Gegend Abrissgebiet - es gibt keine Garantie, dass das Haus mit dem Zugang zur Unterwelt erhalten bleibt.
    PLZ/Stadt:
    Peking
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  • Ehemaliges Gesandtschaftsviertel
    Anders als in Shanghai oder Tianjin gibt es in Peking kaum bauliche Spuren der Kolonialzeit. Die einzige Ausnahme ist das einstige Gesandtschaftsviertel östlich des Tian‘anmen-Platzes. Das alte China hatte auswärtige Beziehungen im Grunde nur in Gestalt von Tributgesandtschaften gekannt, die von den Vasallenstaaten wie Korea oder Vietnam regelmäßig an den Kaiserhof geschickt wurden. Als im Zweiten Opiumkrieg 1860 England und Frankreich das Recht durchsetzten, mitten in Peking ständige Gesandtschaften einzurichten, empfand China dies als eine unerhörte Demütigung. Jenes erste Pekinger Diplomatenviertel entstand in unmittelbarer Nähe der Ministerien am Südrand der Inneren Stadt. Beim Boxeraufstand im Jahr 1900 war es erstes Ziel der fremdenfeindlichen Rebellen und wurde bei der Belagerung zum großen Teil zerstört. Beim Neuaufbau sicherten sich die Fremdmächte Sonderrechte. Sie unterhielten hier eine internationale Schutztruppe. Chinesisches Militär oder Polizei durfte das Areal nicht betreten. Etliche der alten Gebäude blieben erhalten, ausländische Botschaften befinden sich hier freilich nicht mehr.
    Die in Verlängerung der Wangfujing nach Süden führende Straße Taijichang Dajie hieß einst Rue Marco Polo. Folgt man ihr nach Süden, so sieht man gleich hinter der ersten Querstraße links hinter einem bewachten Tor das Gebäude des alten Peking-Clubs. Weiter nach Süden - an der folgenden Kreuzung links um die Ecke - erhebt sich das dominierende Gebäude des Viertels, die heute wieder als Gotteshaus genutzte französisch-katholische Kirche St. Michel. Die südlich gegenüber liegende belgische Gesandtschaft ist die einzige, von der die Hauptgebäude noch stehen. Rechts (westlich) der Kreuzung lag im Süden die deutsche Gesandtschaft, deren Gebäude nicht mehr existieren.
    Auf der Nordseite der nach Westen führenden einstigen Legation Street residierten hinter einem erhaltenen, bewachten Tor die Franzosen. Auf derselben Straßenseite steht das kleine alte Postamt und an der nächsten Straßenecke das Gebäude der Yokohama-Bank. Die von hier wieder nach Norden führende einstige Rue Meiji (heute Zhengyi Lu) war gesäumt von der russischen und der britischen Gesandtschaft an ihrer Westseite und von der japanischen Gesandtschaft an der Ostseite. Hier befindet sich jenseits des mächtigen Steintores aus jener Zeit jetzt Pekings Rathaus. Zurück zur alten Legation Street, dann rechts, sehen Sie auf der rechten Seite den Neubau des Obersten Gerichtshofs, ihm gegenüber ehemalige Bankhäuser und fast am Ende der Straße rechter Hand den roten Bau des einstigen französischen Hospitals von 1918/19.
    U-Bahn
    U-Bahn 1: Wangfujing
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Nützliches in Peking
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Große Mauer
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