Schon Mozart war von der Vielfalt Prags beeindruckt. "Ich fahre jeden Tag den gleichen Weg nach Hause und sehe doch immer wieder etwas Neues", sagte er 1791. Diese Erkenntnis ist noch heute gültig: Besucher und Einheimische staunen gleichermaßen über den Glanz renovierter Fassaden, wo zuvor monatelang Gerüste standen; sie suchen ihre Lieblingsbäckerei vom vergangenen Jahr vergeblich, weil dort jetzt eine Buchhandlung ist; aus der Kneipe um die Ecke ist scheinbar über Nacht ein Restaurant geworden. Diese Beispiele ließen sich lange fortsetzen, denn auch nach der demokratischen Wende ist Prag keine ruhige Stadt geworden - im Gegenteil, der Wechsel ist Normalität.
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