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Agneskloster
(Kláster sv. Anezsky ceské)
Das frühgotische Doppelkloster der Klarissinnen beherbergt mittelalterliche Kunst aus Böhmen und Mitteleuropa. Empfehlenswert sind vor allem die bibelfesten Werke von "Meister Theoderich", dem bedeutenden gotischen Maler Böhmens, sowie Bilder des Hofmalers des sächsischen Kurfürsten, Lucas Cranach d. Ä., und dem Hauptmeister der "Donauschule", Albrecht Altdorfer. Das im Volksmund "Böhmisches Assisi" genannte Kloster wurde 1233 von König Wenzel I. gegründet. Erste Äbtissin war seine Schwester, die böhmische Prinzessin Agnes. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 100 kc.
U-Bahn
Metro: Staromestská (A)
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Alte Kunst Böhmens
(Staré ceské umenÃ)
Das ehemalige Benediktinerinnenkloster St. Georg beheimatet viel Barock und etwas Gotik. Bemerkenswert sind die ausdrucksstarken Werke von Ferdinand M. Brokoff, Hans von Aachen und Adriaen de Vries. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 50 kc.
Straße:
Jirské námestÃ
U-Bahn
Metro: Malostranská (A)
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Apothekermuseum
(Expozice historickych lékáren)
Ehemalige Apotheke mit hübscher Dokumentation über den uralten Kampf gegen den Verfallsprozess des menschlichen Körpers. Ausgestellt sind historische Behälter und Instrumente zur Arzneiherstellung. Dienstag bis Sonntag von 12 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 20 kc.
Nahverkehr
Straßenbahnhaltestelle Malostranské námestÃ
U-Bahn
Metrostation Malostranská (A)
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Mozart-Museum
(Bertramka)
"Eine Nacht mit Mozart" in Bertramka
© Czech Tourism
Im Schatten des Mövenpick-Hotels steht die ehemalige Villa der Opernsängerin Josefina Dusková, in der Mozart zwischen 1787 und 1791 häufig zu Gast war und die Ouvertüre zu "Don Giovanni" schrieb. Zu sehen sind Mozarts Schlaf- und Arbeitszimmer, Originalpartituren und Briefe. Höhepunkte sind ein Hammerklavier des Meisters sowie 13 Haare von Mozarts genialem Kopf. Die Schaubilder zu Leben und Werk des Komponisten sind laut Gästebuch besser als Ausstellungen in anderen Mozart-Kultstätten. In der Villa werden auch klassische Konzerte veranstaltet. Die Mozartbüste im Garten stammt vom tschechischen Bildhauer Tomás Seidan (1876). Die im Garten verbreitete Nieswurz (tschechisch "bertram") gab der Villa ihren Namen - behaupten zumindest romantische Gemüter; prosaischere Quellen sprechen von einem Vorbesitzer namens Bertram. Täglich von 9.30 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 50 kc.
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Biermuseum
(Pivovarské Muzeum)
In der ehemaligen Mälzerei des berühmten Lokals U Fleku wird die Geschichte des Bierherstellens anschaulich dargestellt. Fachkundige Führer erläutern auch die Funktionen der ausgestellten Gegenstände. Montag-Freitag von 10-17 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 50 kc, Samstag und Sonntag auch Gruppenführungen nach Voranmeldung.
Nahverkehr
Straßenbahnhaltestelle Lazárska
U-Bahn
Metrostation Mustek (A, B)
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BÃlek-Villa
(Vila Frantiska BÃlka)
Phantastisches Heim des Malers und Bildhauers Frantisek Bílek (1872-1941). Die von ihm entworfene Villa soll ein Weizenfeld symbolisieren: Die Betonsäulen stehen für halbhoch gewachsene Halme und kontrastieren mit den Backsteinen, die die rote Erde darstellen, und mit den Baumstämmen im Garten. Seit 1966 wird in dem Haus mit der ersten Flachdachkonstruktion Prags das expressionistische Werk des Künstlers gezeigt. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 50 kc.
U-Bahn
Metro: Hradcanská (A)
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Comenius-Museum
(Pedagogické muzeum J. A. Komenské)
Das "Haus zur Goldenen Sonne" (U zlatého slunce) ist dem Leben und Werk von Johann Amos Comenius (1592-1670) gewidmet. Der Pädagoge und Prediger wirkte als letzter Bischof der Böhmisch-Mährischen Brüder. Seine Lehre ist längst international anerkannt. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 30 kc.
U-Bahn
Metro: Malostranská (A)
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Dvorák-Museum
(Muzeum AntonÃna Dvoráka)
Dvorák-Museum, Villa Amerika
© Czech Tourism
Auch architektonisch ist das Museum des Nationalkomponisten Antonín Dvorák (1841-1904) einen Besuch wert: Das barocke Lustschloss wurde 1712 von Kilian Ignaz Dientzenhofer für Graf Michna entworfen. Den Namen "Amerika" trägt die Villa in Erinnerung an den mehrjährigen Aufenthalt Dvoráks in New York, wo er zwischen 1892 und 1895 künstlerischer Leiter des Konservatoriums war und seine 9. Symphonie "Aus der Neuen Welt" komponierte. Das Museum zeigt das rekonstruierte Arbeitszimmer Dvoráks. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 40 kc.
U-Bahn
Metro: Karlovo námestà (B)
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Haus zur Schwarzen Madonna
(U cerné matky BozÃ)
Das erste kubistische Wohnhaus Europas, 1911 von Josef Gocár entworfen, beherbergt eine ständige Exposition des tschechischen Kubismus mit Möbeln, Gemälden und Architekturentwürfen von 1911 bis 1919. Die barocke Muttergottesfigur in einer Ecke der Fassade gab dem Haus seinen Namen. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 50 kc.
U-Bahn
Metro: Námestà Republiky (B)
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Jezek-Museum
(PamátnÃk Jaroslava Jezka)
Die ehemalige Wohnung des Komponisten Jaroslav Jezek (1906-42) ist Prags einziges Jazzmuseum und gleichzeitig das kleinste Museum der tschechischen Hauptstadt. Auf einer Fläche von nur 15 m² erinnern Konzertflügel, Schreibtisch und allerlei Gegenstände des täglichen Gebrauchs an den in Tschechien hochverehrten Musiker. Den Schlüssel zum "Blauen Zimmer" hält eine benachbarte Musikstudentin bereit. Dieser Beiname des Museums hat nichts mit Blues oder Jazz zu tun, wie man vermuten könnte: Jezeks Augen waren so schlecht, dass ihm die blaue Farbe das Sehen erleichterte. Nur Dienstags von 13 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 10 kc.
U-Bahn
Metro: Staromestská (A)
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Jüdisches Museum
(Zidovské muzeum)
Das 1906 gegründete Museum wurde 1950 unter staatliche Verwaltung gestellt und erst im Jahr 1994 im Zuge der Restitution der jüdischen Gemeinde Prags zurückgegeben. Das Museum dokumentiert die lange Tradition der Juden in Tschechien und wird von den Synagogen, dem jüdischen Rathaus und dem alten jüdischen Friedhof eindrucksvoll ergänzt. Von April bis Oktober Sonntag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr, November bis März von 9 bis 16.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 300 kc (inklusive Synagogen und Friedhof).
U-Bahn
Metro: Staromestská (A)
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Kinderbildmuseum
(Muzeum detské kresby)
Wechselnde Ausstellungen zeigen Zeichnungen, Karikaturen und Abstraktes von Kleinkindern und Heranwachsenden, gelegentlich angereichert mit neuen Gesellschaftsspielen. Probieren ist erwünscht! Dienstag bis Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
Straße:
U Radnice 13 (Hinterhof 1. Stock)
U-Bahn
Metro: Staromestská (A)
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Kommunismusmuseum
(Muzeum komunismu)
Das Sylva-Taroucca-Palais diente vor der politischen Wende dem sozialistischen "Verein des Schulwesens". Seit 2001 erinnern in dem barocken, vom deutschen Baumeister Kilian Ignaz Dientzenhofer um 1740 entworfenen Gebäude unter anderem Lenin-Büsten und Plakate zur Maiparade an die Zeit zwischen 1948 und 1989 in der CSSR. Die populärwissenschaftliche Sammlung des US-Amerikaners Glenn Spicker ist nach einem ähnlichen Haus in Lettland das zweite Kommunismusmuseum im ehemaligen Ostblock. Täglich von 9 bis 21 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 150 kc.
U-Bahn
Metro: Mustek (A, B)
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Kunstgewerbemuseum
(Umeleckoprumyslové muzeum)
Die größte Glassammlung der Welt ist hier zu besichtigen: insgesamt mehr als 16 000 Exponate aus Glas, Porzellan und Keramik, außerdem eine Abteilung mit Uhren und Messgeräten sowie mit kubistischen Möbeln. An der Fassade symbolisieren Reliefs verschiedene Handwerke. Für das Gebäude musste Ende des 19. Jahrhunderts ein Teil des benachbarten jüdischen Friedhofs weichen. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 120 kc.
Straße:
Ulice 17. listopadu 2
U-Bahn
Metro: Staromestská (A)
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Lapidarium
Dieses Haus ist sozusagen das Museum des Nationalmuseums: In dem 1891 errichteten Gebäude sind Details von nicht vollendeten oder zerstörten Objekten zu sehen sowie Kunstwerke, die von Witterungseinflüssen bedroht sind (unter anderem Originalfiguren der Karlsbrücke). Dienstag bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 40 kc.
Nahverkehr
Straßenbahnhaltestelle Vystaviste
U-Bahn
Metrostation Nádrazà Holesovice (C)
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Literaturmuseum
(Strahovsky kláster)
Bibliothek des Prämonstratenserklosters
© Czech Tourism
Was schrieb Franz Kafka einen Tag vor seinem Tod an seine Eltern? Im "Museum des nationalen Schriftguts" ruht dieser Brief von 1924 nebst Tausenden anderen Dokumenten - der Nachlass berühmter tschechischer Autoren wie Franz Kafka oder Egon Erwin Kisch dient in erster Linie literarischen Studien. Das Museum ist nur ein kleiner Teil des gewaltigen Prämonstratenserklosters. Der bedeutendste Raum ist sicher die Bibliothek mit ihren foliantengefüllten Barock-Bücherschränken, antiken Globen und atemberaubenden Deckenfresken. Trotz zahlreicher Kriegsschäden hat das mehrfach umgebaute Kloster nichts von seinem herben Charme verloren. Fürst Vladislav II. hatte es 1140 gegründet. Unweit des Areals bieten sich wunderschöne Blicke über Prag. Dienstag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt kc.
Straße:
Strahovské nádvorà 1
Nahverkehr
Straßenbahnhaltestelle Hrad
U-Bahn
Metrostation Malostranská (A)
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Mucha-Museum
1998 eingerichtetes Museum für den vielseitigen Jugendstilkünstler Alfons Mucha (1860-1939). Unter den 100 Exponaten befinden sich viele grafische Arbeiten (z. B. Plakate für die französische Schauspielerin Sarah Bernhardt) sowie Gemälde mit Szenen aus der slawischen Geschichte. Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 80 kc.
U-Bahn
Metro: Mustek (A, B)
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Museum des Widerstands
(PamátnÃk Hrdinu)
In der Gruft der Kyrillos-und-Methodios-Kirche lieferten sich im Juni 1942 Widerstandskämpfer nach dem Attentat auf den hohen NS-Funktionär Reinhard Heydrich einen heldenhaften Kampf mit der Waffen-SS. Eine karge Ausstellung legt ohne falsches Pathos Zeugnis ab von der blutigen Tragödie. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 50 kc.
U-Bahn
Metro: Karlovo námestà (B)
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Museum Kampa
(Sovovy mlyny)
Das 2003 eröffnete Museum der Exil-Tschechin Meda Mládková ist in einer renovierten Mühle aus dem 14. Jh. direkt an der Moldau untergebracht. Es beherbergt eine einzigartige Sammlung moderner Kunst aus Mitteleuropa sowie Werke aus der kommunistischen Ära. Mit Restaurant. Sehenswert ist auch die gläserne Aussichtsplattform. Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 120 kc.
Nahverkehr
Straßenbahnhaltestelle Újezd
U-Bahn
Metrostation Národnà trÃda (B)
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Musikmuseum
(Ceské muzeum hudby)
Ausstellungsstücke im Musikmuseum
© Czech Tourism
In dem atemberaubenden mehrstöckigen Barockpalais aus dem 17. Jahrhundert werden Instrumente und Musikdokumente aus mehr als fünf Jahrhunderten präsentiert. Höhepunkt ist ein Stück Mozart-Orginalpartitur, kurios sind die sozialistischen Gitarrennachbauten. Die Abteilung "Mensch-Instrument-Musik" ist in moderner audiovisueller Form gestaltet. Einen attraktiven Teil bildet auch die Sammlung historischer Klaviere und anderer Tasteninstrumente. Mittwoch bis Montag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 50 kc.
Nahverkehr
Straßenbahnhaltestelle Hellichova
U-Bahn
Metrostation Malostranská (A)
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Muzeum Aloise Jiráska a Mikoláse Alse
Die sternförmige Villa Hvezda
© Czech Tourism
Das sternförmige Lustschloss wurde 1555 von einem inspirierten Architektentrio entworfen. Heute ist das Hvezda den bildenden Künstlern Alois Jirásek und Mikulas Ales gewidmet. Im Erdgeschoss befinden sich italienische Renaissancestuckaturen mit Motiven aus der antiken Mythologie. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 50 kc.
Nahverkehr
Straßenbahnhaltestelle Hvezda
U-Bahn
Metrostation Hradcanská (A)
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Nationalgalerie
(Národnà galerie)
Das Sternberg-Palais, entstanden um das Jahr 1700 nach Entwürfen von Domenico Martinelli und Giovanni Battista Alliprandi, beherbergt eine Fülle von Werken deutscher, italienischer und flämischer Künstler. Höhepunkt ist das "Rosenkranzfest", das Albrecht Dürer 1506 in Venedig malte. Der Künstler hat sich auf dem Bild verewigt, das Kaiser Rudolf II. erwarb und zu Fuß über die Alpen nach Prag bringen ließ.
Eindrucksvoll ist auch die "Madonna mit dem hl. Lukas" von Jan Gossaert, der den Evangelisten in provokant lässiger Pose darstellte. Daneben präsentiert die Galerie eine unspektakuläre, aber sorgsam ausgewählte Sammlung mit Werken von Lucas Cranach d. Ä., El Greco, Francisco Goya, Frans Hals, Rembrandt, Peter Paul Rubens und Tintoretto. Auch Liebhaber russischer Ikonen und italienischer Meister des 14. und 15. Jahrhunderts kommen in der Nationalgalerie auf ihre Kosten. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 150 kc.
Straße:
Hradcanské námestà 15
U-Bahn
Metro: Hradcanská (A)
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Nationalmuseum
(Národnà muzeum)
Fassade des Nationalmuseums
© Czech Tourism
Alles, was das tschechische Herz höher schlagen lässt: In den Seitenflügeln befinden sich umfangreiche ethnografische, archäologische und naturwissenschaftliche Sammlungen, darunter die größte Mineraliensammlung Europas. Ebenso bemerkenswert sind die Bibliothek (über 3,5 Millionen Bände) und die Münzsammlung. In der Mitte des um 1890 erbauten Museums ehrt ein zweistöckiges Pantheon verdiente Tschechen mit bronzenen Statuen. Vorbild für die Neorenaissancefassade war der Louvre in Paris. Mai bis November täglich von 10 bis 18 Uhr, von Dezember bis April von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 100 kc.
Straße:
Václavské námestà 68
U-Bahn
Metro: Muzeum (A, C)
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Polizeimuseum
(Muzeum Policie CR)
In einem Flügel des Karlovklosters zeigen die Ordnungshüter 08/15-Totschläger, 007-Trickwaffen sowie einen rekonstruierten Tatort, außerdem eine Wachstube von 1928 und jede Menge Material aus dem aktuellen Alltag der tschechischen Polizei. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 20 kc.
U-Bahn
Metro: I. P. Pavlova (C)
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Postmuseum
(Postovnà muzeum)
Der "Schwarze Penny" trifft den "Blauen Merkur" - das Postmuseum bietet zackige Exponate aus aller Welt. Schmerzhaft für Sammler: Hier wird weder getauscht, noch sind die Marken käuflich. Aber immerhin begleiten weise Wärter gerne durch das Haus. Dienstag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 25 kc.
U-Bahn
Metro: Námestà Republiky (B)
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Sammlung der modernen Kunst
(SbÃrka modernÃho umen)
Wichtigstes Museum der Hauptstadt. Prunkstück ist die Kunstsammlung des 19. und 20. Jahrhunderts mit 130 Gemälden und 50 Skulpturen, darunter Werke von Paul Cézanne, Marc Chagall, Paul Gauguin, Vincent van Gogh und Pablo Picasso. Vielleicht keine bahnbrechenden Arbeiten, aber insgesamt eine der umfangreichsten Kollektionen weltweit - ein beeindruckendes Spektrum! Früher war die Sammlung im Sternberg-Palais untergebracht, seit 1995 beherbergt sie der frühere Messepalast der Stadt. Der imposante Koloss wurde Mitte der 1920er-Jahre in rein funktionalistischem Stil gebaut. Auf einer Ausstellungsfläche von mehr als 80 000 m² sind auch tschechische Meisterwerke zu sehen, etwa die konturstarken Zeichnungen von Josef Lada, Collagen von Jirí Kolár und Gemälde von Emil Filla. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 100-300 kc (je nach Stockwerk).
Straße:
Dukelskych hrdinu 47
Nahverkehr
Straßenbahnhaltestelle VeletrznÃ
U-Bahn
Metrostation Vltavská (C)
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Smetana-Museum
(Muzeum Bedricha Smetany)
Geeigneter Platz für den Komponisten der berühmten "Moldau", Bedrich Smetana (1824-94): Das Museum ist direkt über dem Fluss angesiedelt und enthält Originalhandschriften und Korrespondenz des Begründers der tschechischen Nationalmusik. Daneben zeigt das mehrmals renovierte Haus das Klavier Bedrich Smetanas und zahlreiche Kostüme aus seinen Opern (z. B. aus "Die verkaufte Braut"). Der sechsteilige sinfonische Zyklus "Mein Vaterland", der "Die Moldau" enthält, entstand um 1874 - Smetana war da bereits fast taub. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 50 kc.
Straße:
Novotného lávka 1
U-Bahn
Metro: Staromestská (A)
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Spielzeugmuseum
(Muzeum hracek)
Jede Menge Plüsch und Blech zeigt die zweitgrößte Spielzeugsammlung der Welt. Sie umspannt den Zeitraum vom antiken Griechenland bis heute. Zu sehen sind unter anderem Puppenstuben, Teddybären und allerlei Feuerwehrautos. Täglich von 9.30 bis 17.30 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 50 kc.
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U-Bahn
Metro: Malostranská (A)
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Sudek-Museum
(Atelier Josefa Sudka)
Reverenz für den einarmigen Fotografen Josef Sudek (1896-1976), der eins der populärsten Prager Originale war. Seine Panoramabilder dokumentieren die Entwicklung der Hauptstadt, seine Arrangements beeinflussten viele europäische Fotografen. Dienstag bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintriff beträgt 30 kc.
Nahverkehr
Straßenbahnhaltestelle Újezd
U-Bahn
Metrostation Národnà trÃda (B)
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Technisches Museum
(Národnà technické muzeum)
Auf einer Fläche von insgesamt 6000 m² sind hier tollkühne Maschinen von den Pionierzeiten der Dampfmaschine bis in die Gegenwart verteilt. Prunkstück ist der Dreiliter-Sportwagen Mercedes Benz W 154/163 - mit dem "Silberpfeil" gewann Rudolf Caracciola den Großen Preis auf dem Nürburgring. Neben Flugzeugen, Lokomotiven, Kutschen und Fahrrädern bietet das 1941 eingerichtete Museum Lehrpfade über optische und akustische Wahrnehmung. Hier befindet sich auch die ständige Interkamera-Weltausstellung der Unesco mit 17 280 Exponaten aus 52 Ländern. Hochgelobt ist der etwa 1 km lange Musterstollen einer Kohlengrube unter dem Museum. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 70 kc.
Zur Zeit ist das Museum wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
Nahverkehr
Straßenbahnhaltestelle Letenské námestÃ
U-Bahn
Metrostation Vltavská (C)
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Verkehrsmuseum
(Muzeum Mustské Hromadné Dopravy)
Das Verkehrsmuseum Prags bietet seinen Besuchern eine reichhaltige Auswahl an historischen Fahrzeugen, zum Beispiel die Wagen einer Pferdebahn von 1886. Dazu kommen Kuriositäten und Kleinigkeiten aus der 120-jährigen Betriebsgeschichte, wie etwa antiquarische Fahrpläne und Fahrzeugmodelle. Von April November Samstags und Sonntags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 20 kc.
Nahverkehr
Straßenbahnhaltestelle Brusnice
U-Bahn
Metrostation Malostranská (A)
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Völkerkundemuseum
(Náprstkovo Muzeum)
Hier erhalten Sie einen Einblick in die asiatische, afrikanische und amerikanische Ethnografie. Ständige Expositionen des Völkerkundemuseums sind den Kulturen Australiens und Ozeaniens sowie denen der Indianer Nord- und Südamerikas gewidmet. Dienstag bis Sonntag von 9 bis 17.30 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 60 kc.
Straße:
Betlémské námestà 1
U-Bahn
Metro: Národnà trÃda (B)
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Wachsfigurenmuseum
(Muzeum voskovych figurÃn)
Franz Kafka, Fidel Castro, Karel Gott: Insgesamt rund 50 mehr oder weniger berühmte, in manchen Fällen auch berüchtigte Persönlichkeiten der tschechischen, aber auch der internationalen Geschichte sind hier in vier Sälen ausgestellt. Täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 120 kc.
U-Bahn
Metro: Mustek (A, B)
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Waldstein-Reithalle
(Valdstejnská jÃzdárna)
Im geschmackvoll umgebauten, ehemaligen Pferdestall der Adelsfamilie Waldstein (Wallenstein) zeigt die Nationalgalerie wechselnde Ausstellungen auf hohem Niveau. Das Besucherinteresse an diesem Museum im Park gleich neben der Metrostation Malostranská überschreitet gelegentlich die Aufnahmekapazität. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 50 kc.
Straße:
Valdstejnská ulice
U-Bahn
Metro: Malostranská (A)