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Parks

  • Kampa
    Häuser auf der Kampa
    Häuser auf der Kampa
    © Czech Tourism
    Die anmutige Halbinsel ist ein beliebter Ort für Spaziergänge. Von der Kleinseite trennt sie fast über die ganze Länge ein künstlicher Moldauarm, der Teufelsbach Certovka. Er diente den lokalen Mühlen jahrhundertelang als Antrieb. Am nördlichen Ende des Bachs ragt das Prager Venedig (Prazské Benátky) hervor, eine Gruppe alter Häuser. Ursprünglich befanden sich auf der Kampa nur Parkanlagen, dann kamen immer mehr Mühlen hinzu. Die erste war im 13. Jahrhundert die Sova-Mühle (Sovovy mlyny), die 2002 als Museum wieder eröffnet wurde. Die Bürgerhäuser auf der Kampa entstanden erst im 16. Jahrhundert.
    U-Bahn
    Metro: Malostranská (A)
    Karte
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  • Königsgarten (Královská zahrada)
    Königsgarten mit Blick auf die Burg
     
    Der renommierte Gartenmeister Francesco aus Italien legte das Areal 1534 nach dem Plan des Architekten Giovanni Spazio an. Es war der erste Garten italienischen Typs in Böhmen. Zwischen 1555 und 1558 erweiterten Prager Floristen das Gelände, das kurz darauf von Jan Vredeman de Vries im holländischen Stil umgestaltet wurde. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erhielt der Garten seine gegenwärtige Gestalt als französischer Barockpark. Die Statue "Allegorie der Nacht" vor dem Gebäude stammt vermutlich von Matthias Braun.
    U-Bahn
    Metro: Hradcanská (A)
    Karte
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  • Franziskanergarten (Frantiskánská zahrada)
    Zahlreiche Bänke und Spazierwege bieten in unmittelbarer Nähe des hektischen Wenzelsplatzes eine Insel der Ruhe im Häusermeer. Zuvor war der Platz für manche ein Ort der ewigen Ruhe: Ein Teil des Gartens entstand auf dem früheren Friedhof des Franziskanerordens. Eine entsprechende Verwandlung machte die Hütte durch, die inmitten der Beete steht: Sie war zunächst eine Leichenhalle, dann wurde sie zum Gartenhaus. Im Lauf der Jahre wurde das vorbildlich gepflegte Gelände mit ungewöhnlichen Kunstwerken ergänzt: Während eine Kinderfigur namens David sich am Wasser labt, laufen auf einem anderen Sockel drei weibliche Fabelwesen geheimnisvoll umher.
    Straße:
    Jungmannovo námestí
    PLZ/Stadt:
    Prag
    U-Bahn
    Metro: Mustek (A, B)
    Karte
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  • Seminargarten (Seminárská zahrada)
    Der Garten wurde Mitte des 17. Jahrhunderts für den Karmeliterorden bei der Maria-Siegreich-Kirche gegründet. Seinen heutigen Namen bekam er aber erst Ende des 18. Jhs., als er zum erzbischöflichen Seminar gehörte. Heute ist der Garten besonders im Frühjahr ein beliebter Ort für Spaziergänge. Sobald der Abhang üppig blüht, unternehmen Maler und Fotografen einen Generalangriff, Kinderwagen werden über den sorgsam geschnittenen Rasen geschoben, Hunde springen übereinander und Jugendliche besetzen im süßen Rausch der ersten Liebe die Bänke.
    PLZ/Stadt:
    Prag
    Nahverkehr
    Straßenbahnhaltestelle Hellichova
    U-Bahn
    Metrostation Národní trída (B)
  • Terrassengärten der Burg (Hradni terasovité zahrad)
    Paradiesisch an den Burghügel geschmiegt liegen die mit Brüstungen, Treppen und Brunnen verzierten Gärten der Adelsgeschlechter Ledebour, Fürstenberg und Kolowrat. Letzterer gilt als schönstes Areal der Kleinseite. Der Rokokogarten wurde um 1784 von Ignác Palliardi entworfen. Im dazugehörigen Palais hatte von 1923 bis zum Kriegsbeginn die demokratische tschechoslowakische Regierung ihren Sitz. Auch der Ledebour-Garten wurde von Palliardi entworfen (1787). Das hübsche Gelände wurde mit Hilfe einer Stiftung renoviert, zu deren Mitgliedern auch Expräsident Václav Havel und der britische Thronfolger Prinz Charles gehören. Der Architekt des Fürstenberg-Gartens ist nicht bekannt. Das Palais ist heute Sitz der polnischen Botschaft.
    U-Bahn
    Metro: Malostranská (A)
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