Immer mehr Menschen nutzen das Internet für ihre Urlaubsplanung. Dabei greifen viele auch auf Websiten zurück, die Reisecommunities mit Hotelbewertungen anbieten. Doch wie seriös sind diese Seiten in Wirklichkeit und auf was sollte man bei der Suche nach Reiseschnäppchen im Internet besonders achten? Hier verraten wir es Ihnen.
Hotelbewertungsportale
Reiseschnäppchen finden
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Das Prinzip
Bei fast allen Portalen können unterschiedliche Kategorien, wie beispielsweise die Lage des Hotels, der Service oder die Gastronomie, gesondert bewertet werden.
Zudem kann die Bewertung, die meist in Form eines Noten- oder Punktesystems erfolgt, bei vielen Anbietern noch mit Hilfe eines Kommentars präzisiert werden. Nur dann sind diese Kritiken auch wirklich aussagekräftig.
Vor- und Nachteile
Die eingestellten Bewertungen können eine hilfreiche Orientierung bieten. Jedoch sind die Kommentare keinesfalls repräsentativ und Missbrauch durch übertriebene Verrisse oder nicht gerechtfertigtes Eigenlob lassen sich nicht ausschließen.
Daher sollte man möglichst viele Beiträge zu einem Hotel lesen und versuchen, sich aus der Summe selbst ein Gesamtbild zu machen.
Manipulationsmöglichkeiten
Auch die Tester der Stiftung Warentest beschäftigten sich in ihrem aktuellen Test zu Hotelbewertungen im Internet besonders mit der Frage, was von den Hotelbewertungsportalen getan wird, um Missbrauch zu vermeiden. Dazu stellten sie Bewertungen ein, die teilweise völlig falsche Aussagen oder sogar Blindtext enthielten. Das Ergebnis: Viele Portale ließen sich täuschen und veröffentlichten zumindest Teile der Unwahrheiten.
Testsieger im gesamten Test wurde mit der Gesamtnote "sehr gut" das Portal "Holidaycheck.de".
Reiseschnäppchen im Internet
Ab in den Urlaub - aber vorher Preise vergleichen!
Was ist wichtig?
Vergleichen Sie auf jeden Fall mehrere Angebote miteinander, bevor Sie sich entscheiden. Achten Sie außerdem unbedingt darauf, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Im ersten Schritt können Sie das bereits anhand der angegebenen Adresse und den AGB nachvollziehen.
Bei Pauschalreisen hat man die Möglichkeit, unter
www.fvw.de in einem Register nachzusehen, ob der Veranstalter die gesetzlich vorgeschriebene Versicherung gegen Konkurs hat.
Drucken Sie sich zur Sicherheit auch immer die Bestellformulare mit den Buchungsdaten aus.
Unfreiwillige Reiseversicherung
Im großen COMPUTER BILD-Vergleichstest, ob Online- oder Reisebüros vor Ort die günstigeren Angebote bieten, warnen die Tester vor vorausgewählten Zusatzleistungen in Onlineformularen. So fügten fast alle getesteten Internet-Reisebüros automatisch Reiseversicherungen hinzu. Es gibt jedoch auch Ausnahmen: Travelchannel informiert zum Beispiel nur über Versicherungen und lässt dem Kunden die Wahl, ob er die Police dazubuchen möchte.
Gebührenfalle Kreditkartenbuchung
Auch in der Zahlung können versteckte Fallen lauern. So verlangen einige Reiseveranstalter für die Buchung mit Kreditkarte hohe Gebühren. Achten Sie deshalb auf jeden Fall auch auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, denn auch diese können Fallen, wie zum Beispiel Fristen für Schadenersatzforderungen, enthalten!