Kein Hochhaus und kein Fernsehturm verstellen Ihnen den schönen Blick vom Gianicolo - geweiht dem doppelgesichtigen Gott Janus - auf die Kuppeln, Kirchen und Paläste Roms. Hier steht auch der italienische Freiheitsheld Giuseppe Garibaldi, der 1849 auf dieser Anhöhe gegen die französischen Truppen kämpfte.
Nahverkehr:
Bus 75, 870
Karte:
Monte Testaccio
Scherben bringen Glück! Der 39 m hohe Hügel Testaccio besteht tatsächlich ganz aus jahrtausendealten Scherben. Hier lagen nämlich die Großmarkthallen des alten Roms. Und da die Händler in Amphoren, nicht in Plastiktüten verkauften, entstand diese Ökohalde der Geschichte. Eigentlich ist der Testaccio geschlossen, aber bei ein- bis zweiwöchiger Voranmeldung macht das Denkmalschutzamt eine kleine Führung (ital. und engl.).
Straße:
Via Galvani/Via Zabaglia
Telefon:
06 67 10 20 75 / Fax 066
U-Bahn:
Metro B: Piramide
Nahverkehr:
Bus 60, 95, 673
Karte:
Pincio
Es gibt wohl kein römisches Liebespaar und keinen Touristen, der nicht einmal den Sonnenuntergang vom Pincio aus genossen hat. Unter Ihnen liegt die Piazza del Popolo mit den Zwillingskirchen Santa Maria dei Miracoli und Santa Maria in Montesanto, die von oben interessanter als von innen aussehen. Und in der Ferne ist der grüne Streifen des Tiberufers und die Kuppel von San Pietro auszumachen.
"Ich mag den Spruch einer alten Römerin: Inmitten dieser 3000 Jahre sind meine Sorgen klein."
Autorin Eva-Maria Kallinger kennt "ihre" Stadt in allen Facetten.