
Ponte Fabrizio
© mit Genehmigung von APT - Rom
Ein Tiberspaziergang unter den grünen Platanen lohnt nur am Sonntag, wenn der Verkehr auf dem Lungotevere so spärlich dahinfließt wie der Fluss im Sommer. Unter den 21 Tiberbrücken sind vier ganz besondere: Ponte Fabrizio und Ponte Cestio sind die ältesten Brücken Roms und führen auf die Tiberinsel, die wie ein fest verankertes Schiff im Wasser liegt. Der Sage nach war hier ein griechisches Schiff gestrandet. Nur eine Natter aus dem Äsculapheiligtum in Epidauros schlängelte sich an Land, weshalb die Römer ihr einen Tempel bauten. Auf seinen Mauern entstand das Hospital der Fate-Bene-Fratelli, eines der größten Krankenhäuser der Stadt. Unter den Tiberbrücken längs der Kais findet jeden August die "Tevere-Expo", Roms lokale Buchmesse, statt. Bus 23, 63, 280

Ponte Milvio
© mit Genehmigung von APT - Rom
Auf dem Ponte Milvio schlug Kaiser Konstantin 312 n. Chr. seinen ärgsten Feind und Widersacher, Maxentius, in einer entscheidenden Schlacht. Auch Karl der Große, Martin Luther, Friedrich II. und Christina von Schweden zogen schon über den historischen Steg. Wer ihn überquert, tritt also in berühmte Fußstapfen. Die Römer nennen die Ponte Milvio übrigens auch "Ponte Molle", marode Brücke. Bus 32, 280
Die schönste Brücke Roms, der Ponte Sant'Angelo, ist nur für Fußgänger und führt direkt vom historischen Zentrum zur Engelsburg. So können Sie die zehn Barockengel Berninis, die unterm wallenden Faltenwurf sehr kokett Bein zeigen, in Ruhe betrachten. Bus 64