Eine protzige Totenstadt mit vielen Marmorhäusern und Gipsengeln, die vor allem an Allerheiligen, wenn die Römer zu ihren Angehörigen wandeln und ihnen Blumen und Wein kredenzen, höchst lebendig wirkt. Eine bizarre Mischung aus Pomp, Picknick und Totengedenken. Täglich von 9-18 Uhr geöffnet.
Sie erreichen diese urdeutsche Gedenkstätte durch das linke Glockentor von San Pietro. Beim Zauberwort »Camposanto Teutonico« lassen die Schweizergarden Sie ungehindert passieren. Auf dem kleinen Friedhof vor dem Collegio Teutonico ruhen Künstler und Schriftsteller wie Stefan Andres, der Archäologe Ludwig Curtius und so mancher deutsche Pilger, der Rom besuchte und nie wieder verließ. Montag-Samstag 7-12 Uhr.
Straße:
Piazza S. Pietro
PLZ/Stadt:
Rom
Nahverkehr
Bus 40, 64
Karte
Cimitero Protestante
Der romantische Friedhof der Protestanten hinter der Cestiuspyramide stand auch Anglikanern offen. Hier liegen John Keats und Percy Shelley, Goethes Sohn August, Antonio Gramsci und Henriette Hertz, Gründerin der kunstwissenschaftlichen Biblioteca Hertziana. Donnerstag-Dienstag 9-13 und 16-18 Uhr.
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