Es war wie bei "Antigone": Für die Menschen der Antike gab es nichts Schlimmeres, als unbeerdigt und ungeehrt zu bleiben. Die Christen nahmen den römischen Grabkult auf. Da nach dem Zwölftafelgesetz die Toten nicht innerhalb der Stadtmauern bestattet werden durften, boten sich die Tuffsteinhügel entlang den Ausfallstraßen als Gräber an - teils kilometerlange Stollen mit Wandnischen und Grabkammern. An der Via Appia Antica liegt beim Friedhof des heiligen Sebastian ein Talkessel, "catacumba" (griechisch: bei der Senkung) genannt. Der Name setzte sich für alle unterirdischen Totenstädte durch. Achtung: im Januar und Februar sind die Katakomben meist geschlossen.
Geöffnet Montag-Samstag 8.30-12 Uhr und 14.30-17.30 Uhr, der Eintritt kostet 4 Euro.
Straße:
Via Appia Antica 136
Nahverkehr
Bus 716 von Piazza Venezia, Archeobus von Stazione Termini (Piazza Cinquecento) 10-17 Uhr stündlich
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