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Plätze

  • Campo de‘ Fiori
     Brunostatue auf dem Campo de‘ Fiori
    Er ist der teuerste Markt Roms, aber viele Römerinnen schwören auf ihr "Blumenfeld" im Herzen der Stadt, wo es viel Grünzeug, Gemüse und sogar Kleidung, aber nur wenige Blumen gibt. Der Name stammt von einer blumigen Rinderweide, die sich hier im Mittelalter befand. Zwischen Corso Vittorio Emanuele und der edlen Piazza Farnese gelegen, von hohen, restaurierten Palästen umgeben, ist er besonders abends, wenn hier die Wirte ihre Tische eindecken, ein romantischer Essplatz.
    Nahverkehr
    Bus 40, 63, 64, 116
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  • Piazza Colonna
    Marc-Aurel-Säule auf der Piazza Colonna
    Marc-Aurel-Säule auf der Piazza Colonna
    © GNU / Radomil
    Nicht nur die Säule des Trajan, auch die etwas kleinere Marc-Aurel-Säule auf der Piazza Colonna glänzt frisch restauriert. Zu Ehren Marc Aurels nach seinem Sieg über die Markomannen 176 n. Chr. errichtet, sind die umlaufenden Friese eine wunderbare Sittengeschichte des Altertums - auch zur Anschauung für die heutigen Politiker, denn rechter Hand liegt der Palazzo Chigi, Sitz des Ministerpräsidenten, und dahinter, auf der Piazza di Montecitorio, tagt das Parlament. Bei Demonstrationen können die Politiker durch einen unterirdischen Gang zwischen den beiden Häusern entfliehen.
    Nahverkehr
    Bus 63, 116, 119
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  • Piazza del Popolo
    Treppen zum Pincio
    Treppen zum Pincio
    © mit Genehmigung von APT - Rom
    Die große Renaissancepiazza war Empfangsraum für alle, die über die Via Cassia oder die Via Flaminia kamen. Als Königin Christina von Schweden 1655 ante portas stand, hatte Bernini gerade das Renaissancetor von Michelangelo umgebaut. Giuseppe Valadier schuf 1830 die klassizistischen Treppen und Galerien zum Pincio hinauf.
    Nahverkehr
    Bus 117
    U-Bahn
    Metro A: Flaminio
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  • Piazza Navona
    Piazza Navona
    Piazza Navona
    © mit Genehmigung von APT - Rom
    Die barocke Arena ist noch heute der beliebteste Treffpunkt aller Römer. Eine herrschaftliche Bühne für arme Darsteller und reiche Selbstdarsteller, mäßige Maler und fliegende Händler, prominente Flaneure und Promenadenmischungen. Das Prunkstück der Piazza, die Fontana dei Quattro Fiumi, stammt von Bernini, der Neptunbrunnen im Norden von Giacomo della Porta.
    Nahverkehr
    Bus 40, 64, 70, 81, 116, 492
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  • Piazza San Pietro
    Piazza San Pietro
    Piazza San Pietro
    © mit Genehmigung von APT - Rom
    Der 1667 vollendete Petersplatz ist ein Meisterwerk - auch der optischen Illusionen. Denn der kreisförmig anmutende Platz ist in Wirklichkeit eine Ellipse und das flach wirkende Rechteck vor dem Dom ein 4 m ansteigendes Trapez. Von den kleinen Marmorplatten links und rechts des Brunnens betrachtet, verschmelzen die vier Säulenreihen zu einer einzigen Kolonne. Die halbkreisförmigen Kolonnadenkränze, mit 140 Heiligen bestückt, wirken wie einladende Arme. So erreichte Barockbaumeister Gianlorenzo Bernini sein Ziel: Michelangelos perfekte Kuppel, die hinter der missproportionierten Domfassade von Carlo Maderno fast verschwand, rückte wieder in den Mittelpunkt. Bernini war sich dessen bewusst, denn er versprach: "Über mich sollt ihr nur von großartigen Werken erzählen".
    Nahverkehr
    Bus 46, 64, 98
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  • Scalinata Trinità dei Monti
    Spanische Treppe / www.aboutpixel.de
    Die beschwingten Balustraden der Spanischen Treppe unter der französischen Kirche Trinità dei Monti sind das Ergebnis eines jahrzehntelangen Streits zwischen den Päpsten und der französischen Krone. Die Franzosen finanzierten den Aufgang zu ihrer Nationalkirche, der Sonnenkönig Ludwig XIV. hätte sich am liebsten selbst auf der Piazza di Spagna ein Denkmal gesetzt. Aber die Päpste brachten schließlich ihre Version durch und ließen 1723 die elegante Treppenanlage von Alessandro Specchi und Francesco de Sanctis schaffen. Früher war sie von der internationalen Jugendszene beherrscht, doch heute ist Essen, Trinken, Kiffen und Gitarrespielen verboten, Flirten jedoch erlaubt.
    Nahverkehr
    Bus 116
    U-Bahn
    Metro A: Spagna
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  • Statue Parlanti
    Pasquino
    Wenn Sie an manchen Plätzen Roms kleine, verhutzelte Steinmännchen, vom Smog zerfressen, erblicken, dann höhnen Sie nicht. Es sind die berühmten "Sprechenden Statuen", und die hatten im päpstlichen Rom ebenso viel demokratischen Wert wie heute die Meckerecke im Hyde Park. Nachts taten nämlich die Römer durch den Mund der Statuen und damit anonym ihren Unmut über die päpstliche Obrigkeit kund.
    Dem so genannten Pasquino an der Piazza Pasquino hängen noch heute manche Stoßgebete gegen Lärm und Schmutz in Rom um den Hals. Madama Lucrezia im Palazzetto Venezia ist die einzige sprechende Dame. Abt Luigi an der Piazza Vidoni beim Corso Vittorio Emanuele und Facchino, der Kofferträger, an der Via Lata sind etwas stillere Gesellen. Der Geschwätzigste ist die affenhässliche kleine Statue, El Babuino, der Pavian, genannt. Er sitzt vor dem Palazzo Nr. 150 in der vornehmen, nach ihm benannten Via del Babuino.
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