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Bauwerke

  • Ca‘ d‘Oro
    Filigrane Fassade des Ca' d'Oro
    Filigrane Fassade des Ca' d'Oro
    © www.holgermatthes.de
    Eine filigranere und kostbarere Fassade lässt sich entlang dem Canal Grande, ja in der Stadt überhaupt wohl nicht finden. Das "Goldene Haus" ist das Meisterstück der venezianischen Spätgotik am Übergang zur Frührenaissance. Seine vor wenigen Jahren aufwändig restaurierte Außenhaut, die ursprünglich noch dazu mit Blattgold und farbigem Marmor dekoriert war, wirkt wie aus Stein gemeißelte Buranospitze. Dahinter ist die Galleria Franchetti zu Hause.
    Straße:
    Cannaregio 3932
    PLZ/Stadt:
    30121 Venedig
    Telefon:
    041 52 00 345
    Nahverkehr
    Anleger: Ca‘ d‘Oro
    Karte
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  • Ca‘ Rezzonico
    Fassade des Ca' Rezzonico
    Fassade des Ca' Rezzonico
    © Servizio di Videocomunicazione del Comune di Venezia
    Der massige, von Baldassare Longhena und Giorgio Massari erbaute Palast ist selbst für venezianische Verhältnisse ein besonderes Juwel der Renaissancearchitektur. Im 18. Jahrhundert gehörte er eine Zeit lang Carlo Rezzonico, der später als Papst Clemens XIII. Geschichte schrieb. Heute birgt der Bau das Museo del Settecento Veneziano, das den opulenten Lebensstil des Adels zur Spätzeit der Republik eindrucksvoll dokumentiert.
    Straße:
    Dorsoduro 3136
    PLZ/Stadt:
    30123 Venedig
    Telefon:
    041 241 01 00
    Nahverkehr
    Anleger: Ca‘ Rezzonico
    Karte
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  • Fondaco dei Tedeschi
    Gondel vor dem Fondaco dei Tedeschi
    Einst der Sitz der deutschen Kaufleute, der mächtigsten Händlerkolonie in der Stadt, und damit zentraler Umschlagplatz für die Orientwaren auf ihrem Weg über das Meer Richtung Alpen, birgt dieser wuchtige Vierkanter heute Venedigs Hauptpost. Im Erdgeschoss wurden die Güter gewogen, gepackt und gelagert. In den oberen Stockwerken lagen die Speisesäle und rund sechzig, größtenteils von den großen Handelskompanien langfristig angemietete Unterkünfte. Von den Fresken, mit denen Tizian und Giorgione Anfang des 16. Jahrhunderts die Außenmauern des Palazzos versehen haben, sind nur noch Fragmente erhalten (zu sehen in der Galleria Franchetti in der Ca‘ d‘Oro).
    Straße:
    Eingang: Campo San Bartolomeo
    PLZ/Stadt:
    Venedig
    Nahverkehr
    Anleger: Rialto
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  • Palazzo Contarini del Bovolo
    Das
    Das "Schneckenhaus" des Palazzo
    © www.holgermatthes.de
    Folgt man vom Campo Manin an dessen Südseite einem kleinen gelben Schild, steht man nach zwei, drei Ecken vor diesem entzückenden Konstrukt verspielter Renaissancearchitektur. Das "Schneckenhaus" (venezianisch "bovolo"), eine mit eleganten Arkaden versehene Wendeltreppe, führt in einem gemauerten Zylinder an der Fassade des gotischen Palasts der Adelsfamilie Contarini nach oben.
    Geöffnet von April bis Oktober täglich von 10-18 Uhr, von November bis März nur Samstag und Sonntag von 10-16 Uhr.
    Straße:
    San Marco 4299
    PLZ/Stadt:
    Venedig
    Nahverkehr
    Anleger: Rialto, Sant‘Angelo
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  • Palazzo Ducale
    Palazzo Ducale
    Palazzo Ducale
    © Gary Houston / arglist.com
    Der Palast der Paläste, Machtzentrum der Politik und Gesetzgebung, höchstes Symbol venezianischer Zivilisation und Blickfang jeder Stadtvedute. 120 Dogen haben von hier aus während fast 1000 Jahren die Geschicke der Seerepublik gelenkt. In seiner heutigen, gotischen Form ist der aus drei zwischen 70 und 100 Meter langen Trakten bestehende Komplex zum größten Teil im 14. und frühen 15. Jahrhundert entstanden.
    Schon die kolossale, mit Marmor verkleidete, im unteren Bereich von zahllosen zierlichen Säulen und Bögen durchsetzte Fassade verdient höchste Bewunderung. Beachten Sie die wunderschönen Skulpturengruppen "Adam und Eva" und die "Trunkenheit Noahs" an den Ecken des Südflügels sowie die entzückenden Szenen an jedem einzelnen der Dutzenden Säulenkapitelle! Vollends überwältigend ist dann der Rundgang durch das Innere des Dogenpalastes. Er beginnt gegenüber der Loggetta und dem Campanile an seinem hochgotischen Hauptportal, der Porta della Carta. Durch sie betritt man den Innenhof, der von einem zweigeschossigen Triumphtor, dem Arco Foscari, und der Scala dei Giganti beherrscht wird, die zwei von Jacopo Sansovino geschaffene Statuen des Neptun und Mars bewachten.
    Sala Scrutinio im Palazzo Ducale
    Sala Scrutinio im Palazzo Ducale
    © Servizio di Videocomunicazione del Comune di Venezia
    Auf dem nun folgenden Weg durch den Palast schreitet man "durch Wunder über Wunder", wie der französische Staatsmann François de Chateaubriand, von so viel Prunk geblendet, schwärmte. An der Ausschmückung der Räumlichkeiten waren die bedeutendsten Maler des 16. Jahrhunderts, allen voran Tintoretto, Tizian und Paolo Veronese, beteiligt. Auf ihren meist extrem großformatigen Bildern sind die wichtigsten Ereignisse der Stadtgeschichte festgehalten, von den Mythen der Gründungszeit bis zu den großen militärischen Erfolgen. Den wohl gewaltigsten Eindruck hinterlässt die Sala del Maggior Consiglio, der 54x25 Meter große Raum, in dem der aus bis zu 1800 Mitgliedern bestehende Große Rat die hohen Staatsbeamten und Männer der Signoria zu wählen pflegte. Den Blickfang stellt Tintorettos Paradiesbild an der Stirnseite dar, das mit 7x22 m größte Leinwandbild der Welt. Den Abschluss der Tour bildet der Gang auf der Seufzerbrücke hinüber in den Neuen Kerker.
    Das ganze Jahr über finden auf Italienisch, Englisch und Französisch jeden Vormittag zweimal in jeder der drei Sprachen Führungen auf "geheimen Routen"("itinerari segreti", Anmeldung unter Tel. 04 15 20 90 70) durch den Dogenpalast statt. In ihrem Verlauf gelangt man unter anderem in die Zwischendecke des Großen Ratssaals und in jenen Kerker, in dem einst auch Giacomo Casanova einsaß. Im Sommer täglich von 9-19 Uhr geöffnet, im Winter täglich von 9-17 Uhr, es gibt eine Kombikarte mit Biblioteca Marciana, Museo Correr und Museo Archeologico.
    Straße:
    San Marco 1
    PLZ/Stadt:
    30124 Venedig
    Telefon:
    041 271 59 11
    Nahverkehr
    Anleger: San Zaccaria
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  • Palazzo Grassi
    Palazzo Grassi
    Palazzo Grassi
    © Servizio di Videocomunicazione del Comune di Venezia
    Der imposante neoklassizistische, von Giorgio Massari entworfene Palast war 20 Jahre lang, bis 2004, Schauplatz aufwändig gestalteter und weltweit beachteter Großausstellungen. Sein neuer französischer Eigentümer, François Pinault, Geschäftsmann und Kunstsammler, führt diese Tradition fort. Er ließ den Palazzo zunächst 2005 vom japanischen Architekten Tadao Ando renovieren. Die Ausstellungsräume wurden mit Original-Materialien im minimalistischen Stil neu gestaltet, so dass die ausgestellten Werke am besten zur Geltung kommen.
    Straße:
    San Samuele 3231
    PLZ/Stadt:
    30124 Venedig
    Telefon:
    041 523 16 80
    Nahverkehr
    Anleger: San Samuele
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  • Palazzo Labia
    Fassade des Palazzo Labia
     
    Der Anfang des 18. Jahrhunderts von der immens reichen spanischen Adelsfamilie Labia erbaute Palast dient heute Italiens öffentlicher Rundfunkanstalt RAI als Regionalquartier. Er birgt einen grandiosen, von Giambattista Tiepolo freskierten Ballsaal (Salone del Tiepolo), den man nach telefonischer Anmeldung kostenlos besichtigen kann, Mittwoch-Freitag von 15-16 Uhr.
    Straße:
    Campo S. Geremia 275
    PLZ/Stadt:
    30121 Venedig - Cannaregio
    Telefon:
    041 78 11 11
    Nahverkehr
    Anleger: Guglie
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  • Palazzo Zenobio
    © alma-mahler.at
    In dem gegen Ende des 17. Jahrhunderts erbauten Palast unterhalten seit über 150 Jahren armenische Mönche ein Internat. Nach telefonischer Voranmeldung, mitunter auch bei spontanen Besuchen, darf man ihren großen Schatz, einen verschwenderisch dekorierten Ballsaal, besichtigen.
    Straße:
    Fondamenta del Soccorso
    PLZ/Stadt:
    30123 Venedig - Dorsoduro
    Telefon:
    041 522 87 70
    Nahverkehr
    Anleger: San Basilio
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  • Pescheria
    Fassade der Pescheria
    Fassade der Pescheria
    © Servizio di Videocomunicazione del Comune di Venezia
    Das neogotische Gebäude mit seinen Arkaden steht erst seit 1907. Ein Fischmarkt jedoch wird an dieser Stelle bereits seit dem 14. Jahrhundert abgehalten. Den angrenzenden Obst- und Gemüsemarkt gibt es hier, am Südufer des Rialtobezirks, sogar schon seit 1100.
    Straße:
    Campo Pescheria
    PLZ/Stadt:
    30125 Venedig
    Nahverkehr
    Anleger: Rialto oder Ca‘ d‘Oro und mit der Gondelfähre (traghetto) übersetzen
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  • Ca‘ Pesaro
    Selbst wer sich für die hier beheimateten Museen für orientalische sowie moderne Kunst nicht sonderlich interessiert, sollte diesem mächtigen, zwei Kanälchen nach der Station San Stae die Südseite des Canal Grande beherrschenden Barockkomplex mit seiner Marmorfassade Beachtung zollen. Immerhin handelt es sich um das Meisterwerk Baldassare Longhenas, an dem fast 60 Jahre gebaut wurde. Im Innenbereich beeindruckend: der Vorhof und das mächtige Vestibül.
    Straße:
    Santa Croce 2076
    PLZ/Stadt:
    30125 Venedig
    Telefon:
    041 72 11 27
    Nahverkehr
    Anleger: San Stae
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  • Fondaco dei Turchi
    Erschaffen wurde der Baukomplex gegenüber dem Anleger San Marcuola im 13. Jahrhundert. 400 Jahre später diente er türkischen Händlern als Geschäfts- und Wohnsitz, was ihm seinen bis heute gebräuchlichen Namen einbrachte. Eine ziemlich berserkerhafte Generalsanierung im 19. Jahrhundert beraubte ihn der ursprünglichen, venezianisch-byzantinischen Stilmerkmale. Geblieben sind die charakteristischen Seitentürmchen und dazwischen die breite Säulenhalle. Heute beherberg der Palazzo das Museo di Storia Naturale (Naturhistorisches Museum).
    Straße:
    Santa Croce 1730
    PLZ/Stadt:
    30135 Venedig
    Telefon:
    041 275 02 06
    Nahverkehr
    Anleger: San Stae
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  • Palazzo Mocenigo
    Gleich hinter der Ca‘ Pesaro und der Kirche San Stae gelegen, gibt dieser Prachtpalast aus dem frühen 17. Jahrhundert mit kostbaren Möbeln, Lüstern, Textilien und anderen Dekorobjekten eine gute Vorstellung vom Glanz, in dem der Adel seinerzeit zu schwelgen pflegte. In einem Teil der Prunkräume logiert das Studienzentrum für Textil- und Modegeschichte, dessen Bibliothek ebenfalls zu besichtigen ist.
    Der Palazzo ist Dienstag bis Sonntag von 10-16 Uhr geöffnet, Studienzentrum und Bibliothek Mittwoch und Freitag von 8.30-13.30 Uhr, sowie Dienstag und Donnerstag von 8.30-16 Uhr.
    Straße:
    Santa Croce 1992
    PLZ/Stadt:
    30135 Venedig
    Telefon:
    041 721798
    Nahverkehr
    Anleger: San Stae
  • Palazzo Vendramin-Calergi
    In die Geschichte ist dieser großartige, von Mauro Codussi und den Brüdern Lombardo um 1500 erbaute Renaissancepalast als zeitweiliger Wohnsitz und Sterbestätte Richard Wagners eingegangen. Eine Gedenktafel erinnert an jenen denkwürdigen 13. Februar 1883. Heute pilgern vor allem Glücksritter hierher, hat doch hinter den rundbögigen Fenstern im Winter das städtische Kasino samt Nachtclub seine Heimstatt gefunden.
    Straße:
    Ca’ Vendramin Calergi
    PLZ/Stadt:
    30121 Venedig - Cannaregio 2079
    Telefon:
    041 529 72 30
    Nahverkehr
    Anleger: San Marcuola
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