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Wie man sich bettet...

Ob an den Hängen des Wienerwalds oder in stilvollem Gemäuer im Stadtkern - wir verraten Ihnen, wo Sie am schönsten nächtigen.

Senior-Suite im Grand Hotel
Senior-Suite im Grand Hotel
© Grand Hotel Wien
Seit Wien zu den touristischen Topzielen in Europa zählt, ist auch seine Hotellerie in Bewegung geraten. Die Bettenkapazität hat sich in den 1980er- und 1990er-Jahren drastisch erhöht. Vor allem im Vier- und Fünf-Sterne-Bereich ließen internationale Ketten viele neue Großbetriebe in den Himmel wachsen. Zugleich wurden vom Ringstraßenpalais aus der Gründerzeit bis zum Getreidespeicher an der Donau zahlreiche historische Gemäuer saniert und in - meist luxuriöse - Herbergen verwandelt. Auch viele alteingesessene Mittelklassehäuser wurden modernisiert und erweitert, wobei sie ihr nostalgisches Flair weithin bewahren konnten. Heute stehen den Gästen in rund 400 Betrieben über 40 000 Betten zur Verfügung.
Indem die Ausstattung der Zimmer und die Qualität des Service dem internationalen Standard angeglichen wurden, kletterten auch die Preise. Für ein nettes Komfortdoppelzimmer in innerstädtischer Lage sind im Schnitt 120-140 Euro zu berappen. Wer deutlich billiger übernachten will, muss seine Ansprüche reduzieren. Unter 50 Euro findet man, außer in Jugendherbergen, kaum noch Unterschlupf.
 
Hotel im Palais Schwarzenberg
©Hotel im Palais Schwarzenberg

Was die Sterne verraten

In Wien sind die Beherbergungsbetriebe, wie für ganz Österreich von den Behörden vorgeschrieben, in fünf Kategorien unterteilt - vom Fünf-Sterne-Haus der Luxusklasse bis zum bescheidenen Gasthof mit einem Stern. Dabei bietet die Mittelklasse (drei Sterne) solide eingerichtete Zimmer mit oder ohne Bad oder Dusche bzw. WC. Eine Wiener Besonderheit sind die Pensionen. Dabei handelt es sich meist um kleinere Betriebe mit individueller Note in Wohn- oder Bürohäusern, die sich im Unterschied zu Hotels auf Zimmer und Frühstück konzentrieren und oft von den Inhabern persönlich geleitet werden. Sie haben meist kein Restaurant.
 
Appartement Josefstadt Kuffner
©Appartement Josefstadt Kuffner

Saisonhotels und Appartments

Preiswerte Unterkunft bieten im Sommer die so genannten Saisonhotels, Studentenheime, die in den großen Ferien, vom 1. Juli bis 30. September, als Hotels geführt werden. Eine Alternative auch für den kürzeren Aufenthalt ist die Anmietung eines Appartements. Diese verfügen meist über einen getrennten Wohn- und Schlafbereich sowie über eigene Kochgelegenheiten. Die Serviceleistungen sind jedoch sehr eingeschränkt. Bei längerer Wohndauer sind günstige Pauschalpreise üblich.
 

Tipps für die Buchung

Individualreisenden bietet der Reservierungsservice des Wien-Tourismus die bequeme Möglichkeit, bereits von zu Hause aus zu buchen (täglich 9-19 Uhr, Tel. 245 55, www.info.wien.at). Saisonhotelzimmer vermittelt auch die Österreichische Hochschülerschaft (Tel. 31 08 88 00). Jugendliche auf der Suche nach einer billigen Studentenunterkunft haben gute Chancen, bei der Studenten Wohnenbörse fündig zu werden (Montag-Donnerstag 9-17, Freitag 9-12 Uhr, Tel. 545 24 25, www.wohnenboerse.at). Wer erst bei der Ankunft in Wien mit der Zimmersuche beginnt, bekommt in allen Touristinformationsstellen Hilfe.
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