Seit den späten 1980er-Jahren erinnert auf dem Platz hinter der Staatsoper ein Mahnmal von Alfred Hrdlicka an die Opfer des Zweiten Weltkriegs und der Nazidiktatur in Österreich (1938-45). Die Skulpturengruppe umfasst das zweiteilige, granitene "Tor der Gewalt", die Bronzefigur des "Knienden Juden" und die Marmorplastik "Orpheus betritt den Hades". Auf einer Stele wird die Unabhängigkeitserklärung der Zweiten Republik vom 27. April 1945 zitiert.
Die von Kaiser Leopold I. gestiftete Dreifaltigkeitssäule erinnert an eine Pestepidemie, die 1679 über 100 000 Wiener dahinraffte. Das hochbarocke, kürzlich renovierte Wolkengetürm stammt vom Theateringenieur Lodovico Burnacini. Den Sockel schuf Johann Bernhard Fischer von Erlach, die Skulpturen Paul Strudel.
Das mächtige Monument zwischen dem Kunst- und dem Naturhistorischen Museum, ein Werk Caspar Zumbuschs (1874-88), zeigt die Kaiserin inmitten ihrer Mitstreiter für das Wohl der »Casa Austria« - als Reiter die Feldherren Laudon, Daun, Khevenhüller und Traun, stehend die Berater Kaunitz, Haugwitz, Liechtenstein und van Swieten.
Straße:
Maria-Theresien-Platz
PLZ/Stadt:
Wien
Nahverkehr
Bus 57 A, Straßenbahn D, J, 1, 2
U-Bahn
U 2 Babenbergerstraße, U 3 Volkstheater
Karte
Stadtplan Wien
WIEN
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