Städtereisen, Kurzurlaub, Online Reiseführer

Städtereisen Reiseführer Kurzurlaub

|   Home   |  Billigflieger   |  Reiseangebote   |  Ratgeber   |  Magazin   |  Newsletter   |  RSS Feed

Religiöse Stätten

  • Augustinerkirche
    Das in den Dreißigerjahren des 14. Jahrhunderts erbaute Gotteshaus, eine gotische Hallenkirche mit schönen Netz- und Kreuzrippengewölben, diente den Habsburgern seit Mitte des 17. Jahrhunderts als Hofpfarrkirche. Hier wurde der Nachwuchs der Kaiserfamilie getauft, hier traten viele ihrer Mitglieder - so auch Kaiser Franz Joseph und seine Sisi - vor den Traualtar. In dem schmalen und hohen, dreischiffigen Innern sind besonders bemerkenswert das von dem klassizistischen Bildhauer Antonio Canova gestaltete Marmorgrabmal für Erzherzogin Maria Christine und die gotische Georgskapelle.
    Straße:
    Augustinerstraße 3
    PLZ/Stadt:
    Wien
    Nahverkehr
    Straßenbahn D, J, 1, 2
    U-Bahn
    U 1, U 2, U 4 Karlsplatz
    Karte
     Zur Karte
  • Jesuitenkirche
    Vor allem fasziniert die illusionistische Deckenmalerei: Inmitten des Langhauses täuscht sie eine zentrale Kuppel vor. Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut, wurde die Kirche (auch Universitätskirche genannt) zu Beginn des 18. Jahrhunderts von Andrea Pozzo hochbarock umgestaltet. Ihre doppeltürmige Fassade begrenzt einen der stimmungsvollsten Innenstadtplätze.
    Straße:
    Dr.-Ignaz-Seipel-Platz
    PLZ/Stadt:
    Wien
    Nahverkehr
    Straßenbahn 1, 2, Bus 2 A
    U-Bahn
    U 3 Stubentor
    Karte
     Zur Karte
  • Karlskirche
    Karlskirche
    Karlskirche
    © WienTourismus / Gerhard Weinkirn
    Als 1713 eine Pestepidemie über 8000 Wiener hinwegraffte, versprach Kaiser Karl VI. dem für die Seuche zuständigen Heiligen Karl Borromäus für den Fall, dass der Schrecken ein baldiges Ende habe, eine Kirche. Der Votivbau, eine grandiose Schöpfung von Johann Bernhard Fischer von Erlach und dessen Sohn Joseph Emanuel, wurde 1737 geweiht und gilt als eines der Hauptwerke des europäischen Barock.
    Mit seiner gewaltigen, patinagrünen Kuppel und der von zwei ebenso imposanten Triumphsäulen flankierten Mittelfront in Form eines antiken Tempels diente er nicht nur der Verherrlichung Gottes, sondern sollte auch den imperialen Machtanspruch der Habsburger, die soeben über die Türken triumphiert hatten, unterstreichen. Der ovale, in Pastellfarben gestaltete Innenraum wird von einem monumentalen Kuppelfresko Johann Michael Rottmayrs bekrönt, das während der laufenden Renovierungsarbeiten dank eines Gerüstlifts aus der Nähe zu besichtigen ist. Montag bis Samstag von 9 bis 12.30 Uhr und von 13 bis 18 Uhr, Sonntags von 13 bis 18 Uhr geööfnet. Der Eintritt beträgt 4 Euro, eine Fahrt mit dem Kuppellift kostet 2 Euro.
    Straße:
    Karlsplatz
    PLZ/Stadt:
    Wien
    Nahverkehr
    Straßenbahn D
    U-Bahn
    U 1, U 2, U 4 Karlsplatz/Oper
    Karte
     Zur Karte
  • Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit
    Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit
    Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit
    © WienTourismus / MAXUM
    Dieser Sakralbau aus ineinander verschachtelten Betonkuben und Glaswänden steht wie eine riesenhafte Skulptur auf der grünen Wiese. Die Kirche auf dem Sankt-Georgen-Berg am Rand des Wienerwaldes wurde 1974 bis 1976 als einziges architektonisches Werk des österreichischen Bildhauers Fritz Wotruba (1907-1975) erbaut. Ihre Außenwände bestehen aus 152 unregelmäßig aufgeschichteten kubischen Betonblöcken. Samstags von 14 bis 20 Uhr geöffnet, Sonn- und feiertags von 9 bis 17 Uhr. Führungen nach Vereinbarung.
    Straße:
    23, Mauer, Ecke Georgsgasse/Rysergasse
    PLZ/Stadt:
    Wien
    Telefon:
    888 50 03
    Nahverkehr
    Bus 60 A Kaserngasse
  • Maria am Gestade
    Die Hauptattraktion dieser schmalen gotischen Kirche (1343-1414), die einst direkt am Steilufer eines alten Donauarms lag, ist der zierliche, siebenseitige Kuppelhelm ihres Turms. Baugeschichtlich interessant ist der geländebedingte Knick in der Achse zwischen Langhaus und Chor. Ein Schrein vor dem Altar einer Seitenkapelle birgt die Reliquien des hl. Clemens Maria Hofbauer, des Stadtpatrons von Wien.
    Straße:
    Salvatorgasse/Passauer Platz
    PLZ/Stadt:
    Wien
    Nahverkehr
    Bus 1 A, 3 A
    Karte
     Zur Karte
  • Minoritenkirche
    Minoritenkirche
    Der dreischiffige Hallenbau mit seinem für Bettelorden typischen Dachreiter ist ein Werk der Gotik (14. Jahrhundert). Großartig sind das reiche Maßwerk der Fenster, das Portal und das Letzte-Abendmahl-Mosaik.
    Straße:
    Minoritenplatz
    PLZ/Stadt:
    Wien
    U-Bahn
    U 3 Herrengasse
    Karte
     Zur Karte
  • Peterskirche
    Peterskirche mit Fiaker
    Peterskirche mit Fiaker
    © WienTourismus / Gerhard Weinkirn
    Dieser Sakralbau zählt zu den prächtigsten Werken des österreichischen Barock. An Stelle alter, möglicherweise bis in die zweite Hälfte des 4. Jahrhunderts zurückreichender Vorgängerbauten wurde 1702 der Grundstein für die heutige Barockkirche gelegt. Die Fertigstellung erfolgte in mehreren Etappen bis 1733, der Portalvorbau kam erst 1751-53 hinzu. Die Pläne für den Bau mit zentraler Kuppel auf elliptischem Grundriß stammen von Gabriele Montani, Lukas von Hildebrandt hat sie aller Wahrscheinlichkeit nach überarbeitet.
    Zum Schmuck des Kircheninneren haben bedeutende Barockkünstler beigetragen. Das Kuppelfresko mit der "Himmelfahrt Mariens" (1714) ist ein Hauptwerk von Johann Michael Rottmayr. Die Legende erzählt, daß die erste an dieser Stelle befindliche Kirche 792 von Karl dem Großen gestiftet wurde. Ein Relief an der Au§enmauer (vis-à-vis der Einmündung Goldschmiedgasse) stellt diese Gründungssage dar.
    Straße:
    Petersplatz
    PLZ/Stadt:
    Wien
    Nahverkehr
    Bus 2 A, 3 A Peterskirche
    U-Bahn
    U 1, U 3 Stephansdom
    Karte
     Zur Karte
  • Ruprechtskirche
    Ruprechtskirche
    Ruprechtskirche
    © WienTourismus / Dagmar Landova
    St. Ruprecht wird schon seit dem 13. Jahrhundert als die älteste Kirche im historischen Wiener Stadtgebiet angesehen. Einer Überlieferung nach soll sie 740 gegründet worden sein. Das Langhaus und die unteren Turmgeschosse stammen jedenfalls aus dem 11. Jahrhundert, wobei teilweise Baumaterialien aus Wiens Vergangenheit als rämisches Vindobona Verwendung fanden.
    Straße:
    Ruprechtsplatz
    PLZ/Stadt:
    Wien
    Nahverkehr
    Bus 2 A
    U-Bahn
    U 1, U 4 Schwedenplatz
    Karte
     Zur Karte
  • Stephansdom
    Der Stephansdom im Winter
    Der Stephansdom im Winter
    © WienTourismus / Karl Thomas
    Dieses von den Wienern liebevoll "Steffl" genannte Wahrzeichen der Stadt ist das bedeutendste gotische Bauwerk Österreichs. Seine Entstehungsgeschichte reicht bis 1147 zurück, als man hier eine erste, noch romanische Kirche weihte. Diese wurde Mitte des 13. Jahrhunderts durch einen ebenfalls romanischen Neubau ersetzt, dessen Reste, das Riesentor mit den beiden Heidentürmen, bis heute die Westfront des Doms bilden.
    Der heutige Bau entstand in mehreren Etappen: 1303-40 der dreischiffige Albertinische Chor, ab 1359 auf Initiative des Habsburger Herzogs Rudolf IV., des Stifters, das Langhaus mit seinen prachtvollen Stern- und Netzrippengewölben sowie der 137 m hohe Südturm. Dessen geplantes Gegenstück, der Nordturm, blieb unvollendet und erhielt 1579 einen "Turmhelm" im Renaissancestil. Darunter hängt die Pummerin, die 21 Tonnen schwere, größte Glocke des Landes. Sie wurde nach der zweiten Türkenbelagerung (1683) aus dem Erz der erbeuteten Kanonen gegossen.
    Der Kirchenraum, den Adolf Loos als "weihevollsten der Welt" pries, beherbergt eine Vielzahl einzigartiger Kunstschätze. Die wichtigsten sind die 1514/15 von Anton Pilgram geschaffene Kanzel, der gotische "Wiener Neustädter Altar" von 1447, das Hochgrab Kaiser Friedrichs III., das Niclas Gerhaert van Leyden in über vierzigjähriger Arbeit (1467-1513) schuf, und das Grabmal von Prinz Eugen von Savoyen aus dem Jahr 1754. Empfehlenswert ist auch der Abstieg in die Katakomben, in denen die sterblichen Überreste von 15 frühen Habsburgern sowie in Urnen die Eingeweide jener 56 weiteren Mitglieder des Herrscherhauses ruhen, deren Gebeine in der Kaisergruft bestattet sind.
    Fiaker vor dem Stephansdom
    Fiaker vor dem Stephansdom
    © Johannes Nikolas Meyer / pixelio.de
    Traumhafte Ausblicke über die Stadt genießt, wer über 343 enge Stufen zur Türmerstube im Südturm hochsteigt. Domführungen Montag bis Samstag um 10.30 und 15 Uhr, Sonn- und feiertags nur 15 Uhr, Abendführungen mit Dachrundgang Juni bis September Samstags um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 4 Euro. Katakomben (nur mit Führung) Montag bis Samstag von 10 bis 11.30 und 13.30 bis 16.30 Uhr, Sonn- und feiertags nur nachmittags alle halbe Stunde. Besteigung des Südturms täglich von 9 bis 17.30 Uhr, der Eintritt beträgt 3 Euro. Aufzug zur Pummerin im Nordturm täglich im April, Juni, Sept. und Okt. von 9 bis17.30 Uhr,im Juli und August von 8 bis 18 Uhr und von November bis März von 8.30 bis 17 Uhr. Der Eintritt beträgt 4 Euro.
    Straße:
    Stephansplatz
    PLZ/Stadt:
    Wien
    U-Bahn
    U 1, U 3 Stephansplatz
    Karte
     Zur Karte
  • Votivkirche
    Westanlage der Votivkirche
    Westanlage der Votivkirche
    © WienTourismus / Nanja Antonczyk
    Nachdem der junge Kaiser Franz Joseph I. 1853 ein Attentat überstanden hatte, initiierte sein Bruder, Erzherzog Ferdinand Max, den Bau einer Sühnekirche. In der Folge entstand nach Entwürfen von Heinrich von Ferstel ein mächtiger, doppeltürmiger Bau im Stil der französischen Kathedralgotik. 1879 eingeweiht, stellt er ein Hauptwerk des strengen Historismus dar. In der Taufkapelle der Kirche befindet sich das 1878 hierher übertragene Renaissance-Grabmal von Niklas Graf Salm (Befehlshaber während der ersten Türkenbelagerung 1529).
    Straße:
    Rooseveltplatz
    PLZ/Stadt:
    Wien
    Nahverkehr
    Straßenbahn D, 1, 2, 37, 38, 40-44
    U-Bahn
    U 2 Schottentor
    Karte
     Zur Karte
Stadtplan Wien
Stadtplan Wien starten
Merian Reiseführer Wien
WIEN
Reiseführer
Erleben Sie Höhepunkte der österreichischen Hauptstadt mit Highlights vom Stephansdom, der Hofburg bis zur kulturellen Stadtoase, dem Museums Quartier.
Hier kaufen »
Nützliches in Wien
Von Ärzten über Banken bis hin zu Telefonzellen. Die wichtigsten Infos für Ihre Städtereisen, übersichtlich zusammengefasst, finden Sie hier »
Wien im Ohr
Wien im Ohr
Eine akustische Städtereise zwischen Prater und Schönbrunn mit dem Geophon- Hörbuch Wien. mehr »