Mozartdenkmal im Burggarten
© WienTourismus / Reinhard Mandl
1818 exklusiv für die Kaiserfamilie angelegt, wurde dieser Garten erst 100 Jahre später für die Allgemeinheit geöffnet. In der überaus gepflegten Anlage können Sie an Denkmälern von Mozart und den beiden Kaisern Franz I. Stephan von Lothringen und Franz Joseph I. vorbeischlendern. Einen Besuch wert ist außerdem das Palmenhaus, in dem sich eine schicke Café-Brasserie mit schöner Terrasse befindet. Von November bis Februar sowie Montags und Dienstags geschlossen, Freitags ab 21 Uhr DJ-Line.
| Straße: |
Burgring/Opernring |
| Nahverkehr: |
Straßenbahn D, J, 1, 2, Bus 57 A |
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| Karte: |
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Prater mit Riesenrad
© WienTourismus / F3
Diese fast 15 km lange, von Altwasserarmen durchzogene Wald- und Wiesenlandschaft nahmen die Wiener schon 1766 als Erholungsgebiet in Beschlag, nachdem Joseph II. das bis dahin kaiserliche Jagdgebiet allgemein zugänglich gemacht hatte. Bis heute bildet der Prater eine der großen grünen Lungen der Stadt. Sportfreunden stehen ein weit verzweigtes Rad- und Spazierwegenetz, Tennisplätze, ein Golfplatz, eine Trab- und eine Galopprennbahn, ein Rad- und ein Fußballstadion zur Verfügung.
Im westlichen, stadtnahen Bereich entstand schon im frühen 19. Jahrhundert ein Sammelsurium von Vergnügungsstätten und Gasthäusern, der so genannte Wurstelprater. Ein Rest von nostalgischem Flair ist in dem heutigen Vergnügungspark noch immer zu spüren: in altmodischen Geisterbahnen und Lachkabinetten, an Schießbuden und in Biergärten. Dazwischen hat sich längst die übliche Unterhaltungsmaschinerie vom neonblinkenden Spiel- und Flippersalon bis zu Hightech-Schleudern breit gemacht.
Ausblick vom Riesenrad
© Tina Grimm
Zu den "Pflichten" jedes Stadtbesuchers zählt die gut zehnminütige Fahrt mit dem Riesenrad, einer 1896/97 errichteten, 67 m hohen Eisenkonstruktion, die als eines der Wiener Wahrzeichen gilt und als Kulisse in Carol Reeds Nachkriegsthriller "Der dritte Mann" mit Orson Welles weltberühmt wurde. Von den roten Wagons genießen Sie einen wunderschönen Blick auf den Prater, die inneren und die östlichen Stadtbezirke (täglich je nach Jahreszeit ab 9 oder 10 bis 20, 22 oder 24 Uhr geöffnet, www.wienerriesenrad.com). Unweit des Riesenrads hat die Liliputbahn, eine 4 km lange Schmalspurbahn, ihre Abfahrtsstelle. Daneben bietet ein Planetarium Exkursionen in den Sternenhimmel.
| Straße: |
Wurstelprater |
| Telefon: |
01 72 95 49 40 |
| U-Bahn: |
U 1 Praterstern |
| Nahverkehr: |
Straßenbahn O, 5, 21, S-Bahn 1, 3, 7, 15 |
| Homepage: |
www.prater.at |
| Karte: |
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Strauß-Denkmal im Stadtpark
© Anja Gerber / pixelio.de
Diese grüne Insel der Ruhe wurde 1862 eröffnet und bildete den ersten von der Stadtverwaltung angelegten Park. Seine geschlängelten Spazierwege sind von zahlreichen Denkmälern gesäumt. Deren berühmtestes zeigt Johann Strauß Sohn, wie er zum Walzer aufgeigt. Renoviert wurde vor kurzem die schöne Treppenanlage mit ihren Pavillons neben der U-Bahn-Station Stadtpark - ein Werk des Jugendstilarchitekten Friedrich Ohmann.
| Straße: |
Parkring |
| U-Bahn: |
U 4 Stadtpark, U 3 Stubentor |
| Nahverkehr: |
Straßenbahn 1, 2 |
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| Karte: |
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Dämmerung im Volksgarten
© WienTourismus / Popp & Hackner
Nachdem Napoleon 1809 die Burgbastei hatte schleifen lassen, wurde auf dem frei gewordenen Gelände eine Parkanlage "für das Volk" gestaltet. In deren Mitte errichtete Peter Nobile, der Erbauer des Äußeren Burgtors, für Antonio Canovas Marmorskulptur des Theseus, die heute das Treppenhaus des Kunsthistorischen Museums ziert, den "Theseustempel". In zwei stillen Ecken haben Kaiserin Elisabeth und Franz Grillparzer ihre Denkmäler. Für seine Blütenpracht berühmt ist der Rosengarten nahe dem Ausgang zum Burgtheater.
| Nahverkehr: |
Straßenbahn D, 1, 2, J, 46, 49, Bus 2 A, 48 A |
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| Karte: |
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Die 200 m breite und viele Kilometer lange künstliche Insel zwischen Hauptstrom und Entlastungsrinne der Donau entstand in den 1970er- und 80er-Jahren im Zuge großräumiger Hochwasserschutzprojekte. Sie wurde in eine riesige Erholungslandschaft umfunktioniert - eine Art »Binnenadria« mit schier endlosen Badestränden, Rad- und Wanderwegen, Spiel- und Sportanlagen, Restaurants und Diskos (www.donauinsel.at). Zwischen Neuer und Alter Donau, ein Stück westlich der Uno-City, ragt, umgeben vom Donaupark, der 252 m hohe Donauturm in den Himmel. Er entstand - gemeinsam mit dem ihn umgebenden Donaupark - 1964 anlässlich der Internationalen Gartenschau. Von seinem Drehrestaurant genießt man einen herrlichen Blick über Wien. Von der Plattform wird von April bis Oktober Bungeejumping angeboten.