Die Geschichte des Zürcher Opernhauses ist reich an Höhepunkten: Wilhelm Furtwängler begann seine Karriere hier, Richard Wagners "Parsifal" wurde 1913 erstmals ausserhalb Bayreuths gegeben. Ferruccio Busoni, Paul Hindemith, Richard Strauss, Othmar Schoeck, Arthur Honegger, Frank Martin und andere berühmte Komponisten hatten Einfluss auf die Entwicklung des Zürcher Musik- und Theaterlebens. Das Zürcher Opernhaus ist Ort vieler Erst- und Uraufführungen: So wurden Alban Bergs "Lulu", Paul Hindemiths "Mathis der Maler", Arnold Schönbergs "Moses und Aron" hier szenisch uraufgeführt.Das "Opernhaus" genießt dank großartiger Aufführungen und internationaler Starbesetzungen für Oper und Ballett Weltruf.
Auch Werke von Heinrich Sutermeister, Giselher Klebe und Rudolf Kelterborn gelangten zur erstmaligen Aufführung.
Die Jahre 1982 bis 1984 standen im Zeichen der Renovation und Erweiterung des Opernhauses. Das umgebaute Haus wurde im Dezember 1984 mit Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg" und der Uraufführung von Rudolf Kelterborns Tschechow-Oper "Der Kirschgarten" eröffnet.
Diese Bühne war während des Zweiten Weltkriegs die einzige deutsche Sprechbühne, auf der ein freies Wort gesprochen werden durfte. Seit 2001 besitzt das Schauspielhaus Pfauen mit dem Schiffbau (siehe Sehenswertes) eine attraktive Zweitbühne. Diese befindet sich in der Schiffbaustrasse, die mit der Tram Endstation Escher-Wyss-Platz zu erreichen ist.
Platz für Experimente in ehemaligen Stallgebäuden der Armee. Dem einstigen Provisorium sicherte eine Volksabstimmung die Existenz als Spielort für freie Gruppen. Gibts mal kein Theater, lohnt das Restaurant Reithalle das Kommen.