Seit 1987 ist das Architektur Forum Zürich in einem Hofgebäude der Altstadt eingerichtet. Seither ist es zu einem viel beachteten Ort der Auseinandersetzung mit Architektur und Städtebau geworden. Das Forum versteht sich als Kunsthalle, nicht als Museum, und will Aktualität vermitteln, nicht Architekturgeschichte. Das Programm setzt sich aus längerfristig geplanten Ausstellungen und kurzfristig angesetzten Veranstaltungen zusammen. Immer wieder versucht das Forum auch, auf die Planungs- und Baupolitik einzuwirken. Dienstag-Freitag von 12.15 bis 18.15 Uhr geöffnet, Samstag von 11-16 Uhr, der Eintritt ist frei. Im Sommer bleibt das Architekturforum geschlossen. Im Dezember 2007 findet nach Umzug eine Neueröffnung statt.
Am Rande des Zürichhorn-Parks steht das Heidi-Weber-Haus, benannt nach der Galeriebesitzerin und Bauherrin. Erbaut wurde es 1967 nach Plänen des Schweizer Architekten, Malers und Bildhauers "Le Corbusier", der es als Wohnhaus konzipiert hatte. Heute dient es als Ausstellungspavillon für moderne Kunst. Das Haus mit seinem charakteristischen, aus zwei Stahlschirmen bestehenden Dach, ist ein untypisches Beispiel von Le Corbusiers Baukunst - es besteht vor allem aus Stahl und emaillierten Stahlplatten. Es ist jedoch das einzige Bauwerk des Meisters in Zürich.
Nur von Juli bis September an Sams- und Sonntagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Schweizer Franken.
Zürichs Pendant zu Tate Modern in London: Das Haus Konstruktiv befindet sich in einem ehemaligen Elektrizitätswerk an der Sihl. Als einzige Institution der Schweiz konzentiert sich das Museum auf konstruktive, konkrete und konzeptuelle Kunst und Gestaltung. Neben den wechselnden Ausstellungen (auch Führungen) gibt es Kulturveranstaltungen und Workshops. Dienstag, Donnerstag und Freitag von 12 bis 18 Uhr, Mittwoch von 12-20 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 14 Schweizer Franken (10 Euro).
Einige Zeit seines Lebens verbrachte der irische Schriftsteller James Joyce in Zürich, verfasste einen großen Teil seines berühmten Werkes »Ulysses« hier und liegt nach seinem Tod 1941 auf dem Friedhof Fluntern begraben. Der Zürcher Joyce-Forscher Fritz Senn hat seine Sammlung an Sekundärliteratur und Joyce-Reliquien in die James-Joyce-Stiftung eingebracht, die im 2. Stock des Strauhofs untergebracht ist. Von Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr nach telefonischer Anmeldung geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Der Konzernherr, dessen Firmensitz gleich nebenan liegt, stiftete seine private Sammlung, um damit ein Museum zu gründen, das den Beitrag des Kaffees zur europäischen Kulturgeschichte zeigt. In einer Villa am Seefeldquai machen Porzellan, Silber, Grafiken und Gemälde den Einfluss des Kaffeegenusses auf das kulturelle und gesellschaftliche Leben des 17. und 18. Jahrhunderts deutlich. Freitag von 14 bis 19 Uhr, Samstag von 14 bis 17 Uhr und Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Schweizer Franken. Führungen werden Sonntags um 14 Uhr angeboten.