Der ehemalige botanische Garten, der 1837 auf den Resten des Katzbollwerks angelegt wurde, bildet eine idyllische Oase mitten in der geschäftigen Innenstadt. Ein Gewächshaus in eindrucksvoller Eisen-Glas-Konstruktion und der vielfältige, beschilderte Baum- und Pflanzenbestand erinnern noch an seine alte Bestimmung. Am Rande des Parks steht das Völkerkundemuseum (siehe Museen). Früher nannte man diesen Park "Park zur Katz". Die Postadresse ist die Zollikerstr. 107, 8008 Zürich.
Die Lage - nur durch Straße, Eisenbahn und Seeaufschüttungen vom See getrennt -, der freie Blick auf die Alpen und der durch ihren Begründer Heinrich Escher angelegte, exotische Baumbestand machen aus dieser Grünanlage einen prächtigen Erholungsraum. 1901 wurde er in einer spektakulären Rettungsaktion - unter anderem verkaufte man 11 000 m² zwecks Mittelbeschaffung - vor der Überbauung gerettet, später mit dem benachbarten Schneeligut und dem Iris- und Tagliliengarten vereinigt. In der Escher-Villa ist heute die Hotelfachschule mit Restaurant und wunderbarer Terrasse untergebracht.
Auf einem Moränenhügel oberhalb des Seefeldquartiers befindet sich der 5 Hektar große Botanische Garten der Universität mit drei Glaskuppeln, die als Schauhäuser für heimische und exotische Pflanzen dienen. Das Botanische Museum mit seinen rund 1,5 Millionen Pflanzen aus aller Welt kann dort ebenfalls besucht werden. Die Parkanlagen sind von März bis September von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Von Oktober bis Februar ist der Garten von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Die Schauhäuser öffnen täglich von 9.30 bis 11.30 Uhr und von 13 bis 16 Uhr (im Sommer Samstag und Sonntag von 9.30 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Der erst 1994 eröffnete, 52 x 64 Meter große, original chinesische kaiserliche Garten, ein Geschenk der chinesischen Schwesterstadt Kunming an die Stadt Zürich, erfreut sich großer Beliebtheit. Er ist von März bis Oktober täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Führungen finden jeden 1. Donnerstag im Monat um 18 Uhr statt.
Der MFO-Park (Maschinenfabrik Oerlikon) entstand nach dem Oerliker Park als zweite von vier öffentlichen Anlagen in Neu-Oerlikon. Nach Baustart im Herbst 2001 konnte er schon im Sommer 2002 eingeweiht werden. Eine alte gartenkünstlerische Idee wurde von der Planungsgruppe Burchhardt + Partner und Raderschall Landschaftsarchitekten AG in eine zeitgemässe architektonische Sprache umgesetzt. Der Park besteht aus einem Parkteil sowie einem grpssen Platz und hat eine Fläche von 0.85 ha. Alle Personenkreise und vielfältige Aktivitäten wie Spiel, Open-Air-Kino, Theater oder Konzerte sind hier zu finden.
Der Oerliker Park ist die erste und mit einer Fläche von 1,75 Hektar auch die grösste der vier neuen Parkanlagen in Neu-Oerlikon. Ende 1996 wurde der Wettbewerb ausgeschrieben und im September 1999 konnte mit dem Bau im westlich der Birchstrasse liegenden Parkteil begonnen werden.
Im Juni 2001 wurde der Oerliker Park mit einem Eröffnungsfest offiziell der Bevölkerung übergeben. Der Park will eine Auseinandersetzung mit den Faktoren Zeit und Veränderung schaffen.
Wie werden sich Bauten und Pflanzungen mit der Zeit verändern? Da vielleicht noch auf Jahre hinaus eine vollständig räumliche Begrenzung fehlen wird, ist der Park nicht als Hohlform, sondern als Baumkörper konzipiert.
Hinter dem Landesmuseum tut sich der Platzspitz auf, begrenzt durch den Zusammenfluss von Limmat und Sihl. Berühmt wurde die Halbinsel als so genannter "Needle Park", weil hier - in der Nähe des Hauptbahnhofs - bis 1992 die größte offene Drogenszene Europas entstand. Die Schönheit des Platzes beruht auf der teilweise barocken Anlage, dem mächtigen Baumbestand, einem Musikpavillon und dem Wegenetz, das anlässlich der ersten Landesausstellung angelegt wurde. Der Platz ist im Sommer von Montag bis Sonntag von 6 bis 21 Uhr geöffnet.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts drängte die sich vergrößernde Stadt vehement über die Befestigungsanlagen hinaus. Der Stadtrat trug sich schon bald mit dem Gedanken, das Gebiet in Richtung See besser zu nutzen und eine Quaistraße zu erstellen. Nach heftigen Debatten wurde schließlich 1882 unter der Leitung des früheren Stadtingenieurs Arnold Bürkli der Bau der Quaianlagen vom Hafen Enge bis zum schräg gegenüberliegenden Hafen Riesbach in Angriff genommen. Der vom Abriss der Befestigungsanlagen anfallende Bauschutt wurde dazu verwendet, das Seebecken aufzuschütten.
Das monumentale Unterfangen verschlang das städtische Steuereinkommen eines ganzen Jahres und konnte 1887 abgeschlossen werden. Praktisch das gesamte Ufergelände des Sees mit Ausnahme der beiden Restaurants - Acqua und Fischerstube - ist auch heute noch unverbaut und frei zugänglich, bewachsen mit riesigen Bäumen oder blühendem Rhododendron. An schönen Tagen im Sommer und an sonnigen auch im Winter tummelt sich halb Zürich in diesen Anlagen.
Der Mensch ist auch in Zukunft im Sihlwald willkommen. Auf gut unterhaltenen Wegen können Besucherinnen und Besucher die Natur im Sihlwald in aller Ruhe erkunden und die Stille geniessen. Dabei können sie die Feuerstellen nutzen und die weite Aussicht vom Hochwachturm geniessen.
Die Anfänge der Stadtgärtnerei gehen bis ins vorletzte Jahrhundert zurück. Ihr Standort war ursprünglich am Mythenquai, wo heute die Sukkulenten-Sammlung Zürich zu finden ist. Vor 70 Jahren zog die Stadtgärtnerei an ihren jetzigen Standort in Albisrieden.
Die Schauhäuser, das sogenannte Palmen- und Tropenhaus, wurden 1962 erstellt. Zusammen mit dem Schaugarten sind sie der Bevölkerung öffentlich zugänglich und erfreuen sich grosser Beliebtheit.
Der Wildpark Langenberg der Stadt Zürich ist geprägt von seiner rund 80 ha grossen Fläche und wenigen, meist grossen Tierarten. Sie leben in grosszügigen, naturnah gestalteten Anlagen. Im Mittelpunkt des Interesses stehen Bär, Wolf, Luchs und Wildkatze. Der Wildpark bildet zusammen mit der Naturlandschaft Sihlwald ein umfassendes Naturerlebnis- und Bildungsangebot. Große Teile des Parks sind Rollstuhl gerecht. Der Eintritt ist frei.
Der Zürcher Zoo ist für seine artgerechten Großgehege weltbekannt. Bären, Leoparden und andere Tiere leben in einer exakt ihrer natürlichen Heimat nachempfundenen Umgebung. Der 2003 eröffnete Masoala-Regenwald ist die originalgetreue Kopie des Ökosystems von Madagaskar in einer gigantischen Halle. Der Zoo ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Im Winter ist er von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Masoala-Regenwaldhalle öffnet ab 10 Uhr. Eintritt beträgt 22 Schweizer Franken. Zürichbergstr. 221
Die rechtsufrige Quaianlage vom Bellevue-Platz bis zu der augenfällig in den See ragenden Landzunge, dem Zürichhorn, wird auch als Kunstmeile bezeichnet. Diverse Skulpturen und Reliefs sind auf einem Spaziergang zu entdecken: unter anderem das berühmte "Sheep Piece" von Henry Moore, eine Bronzeplastik beim Hafen Riesbach, und die sich zweimal pro Tag ratternd und quietschend bewegende Eisenplastik "Heureka" von Jean Tinguely. Auf dem Weg zum Zürichhorn kommt man auch an Aufsehen erregenden Bauwerken vorbei: Das auffälligste ist die Alupyramide des Architekten Dahinden, in der heute eine Privatklinik untergebracht ist.
Kurz hinter dem Hafen Riesbach stehen die Villa Egli und die neoklassizistische Villa Bloch, die heute das Museum Bellerive (siehe "Museen") beherbergt. Die Mauer daneben schmückt der "Bacchantenzug", ein freizügiges Marmorfries, das vor der Zerstörung an seinem Ursprungsort gerettet werden konnte. Anschließend folgt die große Blatterwiese, an deren Rand das "Centre Le Corbusier" im Heidi-Weber-Haus (siehe Museen) und der China-Garten zu finden sind.
Straße:
Hornbachstraße
PLZ/Stadt:
8000 Zürich
Telefon:
Tel. 044 435 21 11
Nahverkehr
Tramlinien 2 und 4, Bus 33 bis Haltestelle Höschgasse