Benannt nach seinem Erbauer, dem Stadtingenieur Arnold Bürkli, stellt dieser Platz das Zentrum der Quaianlagen dar. Gemeinsam mit der zurückversetzten, der Nationalbank vorgelagerten Stadthausanlage bildete er ursprünglich eine Einheit und gleichzeitig den Abschluss der Bahnhofstrasse. Heute trennt der Individualverkehr den Platz von der Stadthausanlage, auf der samstags im Sommer ein Floh- und Antiquitätenmarkt stattfindet. Dienstag und Freitag findet auf dem Bürkliplatz ein Markt statt. Beim Bürkliplatz starten die Seerundfahrten.
Als rechtsufriger Kopf der Quaibrücke gehört der Bellevueplatz ganz dem Verkehr. Nahebei sind das Literatencafé "Odéon" und die berühmte Kronenhalle. Auf der angrenzenden Sechseläutenwiese gastiert der Nationalzirkus Knie, und am "Sechseläuten" wird der "Böögg" verbrannt.
Mitten im Niederdorf tut sich sozusagen als Herz des Vergnügungsviertels der autofreie Hirschenplatz auf, umgeben von Kneipen, Boutiquen, Kinos. Lassen Sie sich an einem warmen Abend von den vielen Menschen mitziehen, die auf der den Hirschenplatz überquerenden Niederdorfstrasse auf und ab flanieren, und nehmen Sie teil am Openairschauspiel der Gaukler und Straßenmusikanten.
Ein Platz für romantische Momente. Auf dieser Kuppe eines Moränenhügels errichteten die Römer eine Zollstation, die als Ursprung Zürichs gilt. Sie bietet eine tolle Aussicht auf die Stadt. Die schönste Geschichte rund um den Lindenhof schrieben 1291 Zürichs Frauen: Ein österreichischer Herzog hatte das zürcherische Heer in die Gegend von Winterthur gelockt und glaubte, die Stadt ohne Widerstand einnehmen zu können. Doch als er sich auf dem Lindenhof überraschend einem zweiten Zürcher Heer gegenübersah, gab er auf und zog ab. Was er nicht wissen konnte: Das zweite Heer waren Zürichs mutige Frauen, die sich in der Not in Rüstungen geschmissen hatten. Der List gedenkt ein Brunnen auf dem Lindenhofplatz.
Enge Gassen führen zu diesem autofreien Plätzchen, das einen guten Eindruck davon vermittelt, wie Zürich im Mittelalter gestaltet war. Beherrscht wird der Platz vom Brunnenturm, einem mittelalterlichen Wohnturm von stattlicher Höhe, der im 19. Jahrhundert als Armenschule diente, die auch der Zürcher Schriftsteller Gottfried Keller besuchte. Wie das damals zugegangen sein mag, davon kann man sich auf der Terrasse des Restaurants Turm vielleicht ein Bild machen.
Straße:
Napfplatz
PLZ/Stadt:
8001 Zürich
Nahverkehr
Tram 3, 31/Bus: Neumarkt
Karte
Rosenhof
Wie ein Innenhof öffnet sich etwas unterhalb des Hirschenplatzes der Rosenhof, der durch Auskernung des alten Häuserbestandes entstanden und nur durch enge Gässchen und Tordurchfahrten erreichbar ist. Donnerstags und samstags nimmt er den Kuriositätenmarkt auf, an den übrigen Tagen ist er - vor allem im Sommer und am Abend - von massenhaft Jungvolk in Beschlag genommen. Auf allen vier Seiten des Platzes sorgen Restaurants, Cafés und Bars für das leibliche Wohl. Von März bis Dezember
findet ein Rosenhofmarkt Donnerstags von 10 bis 20 Uhr und
Samstags von 10 bis 17 Uhr statt.