Der 1871 eingeweihte Bahnhof erfuhr im Lauf der Zeit einschneidende Veränderungen. 1976-80 renoviert, erlebte der Bahnhof in den 1980er-Jahren im Hinblick auf die Einführung der S-Bahn erneut eine Invasion der Baumaschinen: Auf der Südseite wurde eine bis heute nicht gebrauchte U-Bahnstation zur neuen Endstation der verlängerten Uetlibergbahn, auf der Nordseite entstand tief unter den Flüssen Limmat und Sihl der Bahnhof Museumstrasse, der aus dem Kopf- teilweise einen Durchgangsbahnhof machte. Im Zuge dieser Umbauarbeiten kamen zwei Untergeschosse hinzu, und nach und nach entstand ein riesiges Einkaufszentrum. Der Nordtrakt, der zwecks Bau des unterirdischen Bahnhofes geschleift wurde, ist als Neubau fertig gestellt. Die Halle stellt in Zürich den größten überdachten Platz dar und ist schlicht eine Augenweide. Es lohnt sich, im oder vor dem stilvollen Café "Les Arcades" sitzend, den großzügigen Raum zu genießen. Die Halle wird auch für verschiedene Anlässe genutzt, was dem prächtigen Raum nicht immer zuträglich ist.
Wie das Rathaus stand auch das Helmhaus zusammen mit der angebauten Wasserkirche auf einer Insel in der Limmat. Die offene Halle des Helmhauses, dessen Name von helmen (schützen) herrührt, war der rechtsufrige Brückenkopf der "Oberen Brugg", der auch als Gerichtsort und Leinwandmarkt diente. Im Gebäude aus der Epoche des spätbarocken Klassizismus Ende des 18. Jahrhunderts ist heute eine städtische Galerie für Schweizer Kunst einquartiert. Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr und
Donnerstag von 10 bis 20 Uhr geöffnet.
Montags ist das Helmhaus geschlossen. Der Eintritt ist frei. Das Haus verfügt über einen Lift und ist behindertengerecht.
Zwischen Fraumünsterstrasse und Stadthausquai, dem Renaissancepalais der Fraumünster-Post angegliedert, steht das 1803 erbaute Geschäftshaus Metropol. In dessen pompös gestalteten damaligen Grand Café schwänzte Albert Einstein als Student der ETH Zürich mit Vorliebe den Unterricht. 2007 wird das Café als Restaurant Metropol wieder eröffnet. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 8 bis 23.30 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 23.30 Uhr.
Nach einem Brand in der für Opernaufführungen umgebauten Barfüsser-Klosterkirche mitten im Niederdorf beschloss man, beim Bellevue ein neues Haus zu bauen. Man beauftragte die Wiener Architekten Fellner und Helmer, die dafür Pläne eines eigentlich für Krakau geplanten Baus aus der Schublade zogen. Nach nur 20-monatiger Bauzeit wurde 1891 das neubarocke, Elemente des traditionellen Schlossbaus aufweisende, stattliche Theater eröffnet. In den 1980er-Jahren wurde das Haus mit einem seitlichen Anbau versehen, der im Volksmund seiner rosa Farbe und eckigen Form wegen "Fleischkäse" genannt wird. Montag bis Samstag ist die Oper von 11.00 Uhr bis Vorstellungsbeginn geöffnet.
Der barocke Bau aus dem späten 17. Jahrhundert ist neben Helmhaus und Wasserkirche als einziges der vielen in die Limmat gebauten Häuser - Mühlen und Handwerksbetriebe - stehen geblieben. Hinter den fein gegliederten, mit Büsten und anderen dekorativen Elementen geschmückten Fassaden tagen die Legislativen sowohl der Stadt als auch des Kantons Zürich. Im Innern sind prunkvolle Stuckaturen und Turmöfen aus dem 17. Jahrhundert erhalten, der barocke Festsaal wird von der Stadt für Veranstaltungen genutzt. Besichtigungen des Rathaus finden an Dienstagen, Donnerstagen und Freitagen von 10 bis 11.30 Uhr statt.
Mit dem Schiffbau hat der neue Stadtteil 5 seit 2001 seinen Tempel. Peter Kern baute die Schiffbauhalle zu einem Zentrum für Theater, Musik und Gastronomie um. Das ehemalige Industriegebäude beherbergt das verglaste Nobelrestaurant "LaSalle", die Trendbar und Lounge Nietturm, vier Probebühnen sowie in zwei Betonkuben ein Studiotheater und einen Jazzclub. Herzstück des Ganzen ist das Hallentheater, das durch seine großzügigen Dimensionen beeindruckt.
Der spanische Architekt Santiago Calatrava schuf mit dem Ausbau des Bahnhofs ein Aufsehen erregendes Bauwerk. Es zeichnet sich aus durch bogenförmig-geschwungene Elemente, die sich vom größten Deckenträger bis ins kleinste Geländerdetail fortsetzen. Unter den Gleisen entstand in einem kathedralenähnlichen Spannbetongewölbe eine Ladenpassage. Ein Besuch empfiehlt sich vor allem, wenn man nicht zum Zug hetzen muss.
Der Sitz der städtischen Exekutive wurde um 1900 in neugotischen Formen anstelle des ehemaligen adeligen Damenstiftes St. Felix und Regula erstellt. Der stattliche Lichthof und die Wandelgänge werden vom Kulturamt für Ausstellungen genutzt.Die Schalter im Stadthaus sind von Montag bis Freitag durchgehend von 8.30 bis 16.30 Uhr geöffnet.
Das ehemalige Milchverarbeitungszentrum hat sich zu einem einzigartigen Zentrum für Bildung und Kultur entwickelt. Lange Zeit war unklar, wie das riesige und hochkomplexe Gebäude, auf dessen Dach ein Fussballfeld Platz hätte, künftig genutzt werden sollte.
Neben der Hochschule der Künste finden in den oberen Stockwerken des Hauptgebäudes verschiedene Bildungseinrichtungen ein spannendes und adäquates Umfeld. Im geplanten Aufbau an der Pfingstweidstrasse, der die Ausmasse eines Hochhauses haben wird, werden über hundert zeitgemässe Mietwohnungen, die zum neuen Toni-Areal passen, entstehen. Das gesamte Erdgeschoss schliesslich steht für kulturelle Aktivitäten aller Art zur Verfügung. Dazu kommen Veranstaltungen weiterer Mieter wie beispielsweise der Clubs Toni-Molkerei, des Rohstofflagers sowie des Migrationsmuseums.
Ein aus Sumatra zurückgekehrter Tabakpflanzer setzte sich mit dieser pompösen, alle Stile vermischenden Villa ein Denkmal. Die Hälfte des öffentlichen Gartens ist eines der Vorzeigeobjekte der städtischen Gartendenkmalpflege.
Ein Schweizerisches Architekturdenkmal von großem internationalem Wert ist diese Einfamilienhaussiedlung, die als typisches Beispiel des so genannten "Neuen Bauens" in den 1930er-Jahren von einem Architektenkollektiv geplant wurde.
Auf dem Areal der einstigen Seifenfabrik Steinfels in Zürich-West realisierten die Architekten Andreas Herzog und Ernst Hubeli die Wohnsiedlung West-Side. Sie besteht aus drei Bautypen: einem Langhaus, sechs Punkthäusern, die im Innern der Überbauung liegen, und einer dreischiffigen Basilika. Über die gesamte Siedlung spannt sich auf 160 m der so genannte Wolkenbügel, eine Art horizontales Hochhaus aus Stahl und Glas, das nur durch eine Trägerkonstruktion mit den Gebäuden darunter verbunden ist und so über allen zu schweben scheint. In den heterogenen Gebäuden liegen offen gestaltete Privaträume in ummittelbarer Nachbarschaft zu öffentlichem Raum - urban wohnen heißt hier, fast gänzlich auf Intimsphäre zu verzichten.
Im Stil eines barocken Stadtpalais mit kleinem Ehrenhof wurde das stattliche Haus 1757 nach französischem Vorbild gebaut. Dieses Zunfthaus verfügt über ein Restaurant, das kein individuelles à la Carte Restaurant im herkömmlichen Sinne ist, sondern ein reiner Bankettbetrieb. Das Restaurant hat eine eigene Küche und Küchenbrigade mit einem eidgenössisch diplomierten Küchenchef. Gäste werden jeweils von montags bis samstags empfangen.
Das Zunfthaus repräsentiert die kulturelle Hochblüte der Stadt zu jener Zeit. Das Innere des Zunfthauses der Weinbauern, ausgestattet mit feinstem Zürcher Rokoko, wartet mit herrlichen Stuckaturen und Öfen auf. Hier ist die Porzellansammlung des Schweizerischen Landesmuseums untergebracht. Auf der Seite des Münsterhofes, den es östlich begrenzt, hielt Winston Churchill 1946 auf dem Balkon seine berühmte Europa-Rede. Daran erinnert eine eingelassene Gedenktafel im Boden vor dem schmiedeeisernen Tor. Das Zunfthaus kann für Anlässe jeglicher Art gemietet werden, ob Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Firmenanlässe, Bälle oder Ähnliches. Sämtliche Gerichte inklusive Pâtisserie werden mit viel Liebe und Tradition in der hauseigenen Küche mit der grössten Sorgfalt zubereitet.
Die Zunfthaus - Säle haben Platz für 20 bis 240 Personen (sitzend) und bis 500 Personen (stehend) und bieten eine einzigartige Atmosphäre.
Das Zunfthaus kann für Anlässe jeglicher Art gemietet werden, ob Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Firmenanlässe, Bälle oder Ähnliches. Sämtliche Gerichte inklusive Pâtisserie werden mit viel Liebe und Tradition in der hauseigenen Küche mit der grössten Sorgfalt zubereitet.
Die Zunfthaus - Säle haben Platz für 20 bis 240 Personen (sitzend) und bis 500 Personen (stehend) und bieten eine einzigartige Atmosphäre.
Eins nach dem anderen reihen sich die Zunfthäuser am Limmatquai, wovon der "Rüden" das eindrücklichste ist. Bis zum Ausbau des Limmatquais stand dieses spätgotische, auf Arkaden gebaute Gesellschaftshaus, das den Patriziern als Lokal diente (Haus der Constaffel, der Adligen), direkt an der Limmat und machte damit dem Rathaus gegenüber als damaligem Regierungssitz Konkurrenz: eine Konstellation mit politischer Brisanz. Der Speisesaal, eine gotische Stube mit geschnitzter Holzdecke, ist sehenswert. Er gehört heute zu dem sehr guten Restaurant in der ersten Etage.