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Straßen

  • Augustinergasse
    © Zürich Tourismus
    Von der Bahnhofstrasse führt die malerische Gasse via Münzplatz zur idyllischen St. Peterhofstatt. Im Haus Zur Reblaube, heute ein gutes Restaurant, wohnte im 18. Jahrhundert der Philosoph, Theologe und Physiognomiker Johann Kaspar Lavater (1741-1801), der dort auch von seinem Freund Goethe besucht wurde. Die Lieblingsstraße unserer japanischen Freunde. So viele Erker wie in der Augustinergasse, einer Bahnhofstraßen-Abzweigung findet man in keiner anderen Ecke Zürichs. Im Mittelalter war das Sträßchen die Heimat von Handwerkern und ehrlichen Bürgern. Im 17. Jahrhundert ließen sich auch reiche Fabrikbesitzer an der Augustinergasse nieder, was zu einem offenen Wettkampf um die schönste Fassade geführt haben muss. Viele Häuser sehen noch aus wie damals.
    Straße:
    Augustinergasse
    PLZ/Stadt:
    8001 Zürich
    Nahverkehr
    Haltestelle: Rennweg, Tram 6/7/11/13
    Karte
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  • Bahnhofstrasse
    © www.bahnhofstrasse-zuerich.ch
    Als Fröschengraben war dieser Straßenzug zwischen Paradeplatz und Bahnhof einst Teil der mittelalterlichen Wehranlagen. Nach Schleifung derselben baute 1868 der Fotograf Ganz an der noch öden Straße das erste Wohn- und Geschäftshaus und wurde prompt für verrückt gehalten. Die Bebauung in Richtung Bahnhof schritt jedoch rasch voran. Die Bahnhofstrasse ist 1,2 Kilometer lang, nach dem Vorbild französischer Boulevards gestaltet und mit 200 Linden bepflanzt. Anziehend wirken nicht nur die 180 Geschäfte und die 2500 Laufmeter Schaufensterauslagen, sondern auch die architektonische Eleganz als Folge eines strengen Baugesetzes, das zusammenhängende Häuserreihen mit einer einheitlichen Höhe von 18 Meter vorschrieb. Die Bahnhofstrasse ist eines der teuersten Pflaster Europas mit Mietpreisen bis zu 4000 Schweizer Franken pro Quadratmeter und Jahr. Auf der Goldmeile verkehrt - von zwei kleinen Straßenabschnitten abgesehen - nur die Tram.
    © www.bahnhofstrasse-zuerich.ch
    Vom Bahnhof her kommend, stößt man nach dem eleganten St.-Gotthard-Hotel rechter Hand auf das Warenhaus Globus und die Pestalozziwiese. Weil hier früher Schwerverbrecher hingerichtet wurden, konnte sie nie verkauft werden, und so beschloss die Stadt, sie als Anlage für die Bürger mit dem Standbild des berühmten Pädagogen ansonsten unbebaut zu lassen.
    Etwas weiter aufwärts trifft man auf einen prächtigen Jugendstilbau, heute das Kaufhaus "Manor". Leicht zurückversetzt steht das Warenhaus "Jelmoli", ursprünglich Zürichs erster Eisen-und-Glas-Palast, eine Pionierleistung. Ein weiteres Jugendstilgeviert folgt rechter Hand mit dem Warenhaus "St. Annahof". Zu Anfang der Pelikanstrasse dann die aus Marmorquadern bestehende Rauminstallation des Konstruktivisten Max Bill.
    © www.bahnhofstrasse-zuerich.ch
    Am Paradeplatz selbst, dem Herzstück der Bahnhofstrasse, haben die Schweizer Großbanken ihren Hauptsitz. Die feingliedrige, aber monumentale Fassade der Crédit Suisse, in deren Erdgeschoss eine prunkvolle Ladenpassage mit Lichthof, Designerboutiquen und einem Restaurant liegt, beherrscht den Platz. Östlich wird der Paradeplatz begrenzt vom Hotel Savoy, südlich die berühmte Confiserie Sprüngli. Weiter Richtung See linker Hand der Zentralhof, der über einen ruhigen Innenhof mit plätscherndem Brunnen und Bestuhlung vor dem Café Strozzi‘s verfügt. Im Anschluss nochmals ein schöner Hof, der Kappelerhof. Gegenüber der Neubau der Zürcher Kantonalbank mit dem eisernen Rhinozeros vor dem Eingang. Den Abschluss machen linker Hand der mächtige, zum See ausgerichtete Komplex der Schweizerischen Nationalbank und schließlich der Bürkliplatz.
    Straße:
    Bahnhofstraße
    PLZ/Stadt:
    8001 Zürich
    Telefon:
    044 790 16 71
    Karte
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  • Limmatquai
    Ursprünglich stand die unterste Häuserzeile des Niederdorfes direkt an der Limmat. Gestiegene Verkehrsbedürfnisse waren die Ursache für den Ausbau der Uferstraße als Einkaufsstraße. Bis 1949 standen diverse Häuser - alte Handwerksbetriebe, Korn-, Pulver- und Papiermühlen - an und in der Limmat. Heute zeugen noch die eindrucksvollen Zunfthäuser von der Bedeutung des Handwerks. Um vom Bahnhof aus die neue Einkaufsstraße schon erblicken zu können, wurden die interessanten Bauten im Fluss leider abgerissen. Einzig das Rathaus, das Helmhaus und die Wasserkirche blieben verschont.
    Straße:
    Limmat-Quai
    PLZ/Stadt:
    8001 Zürich
    Karte
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  • Neumarkt/Rindermarkt
    Dieser Straßenzug ist ein schöner Einstieg in das Niederdorf und zeichnet sich aus durch eine Vielzahl mittelalterlicher Häuser, die viele kleine Läden, Boutiquen, Secondhandshops, Restaurants wie die Bauernschänke oder das Zunfthaus zum Neumarkt beherbergen. Ebenfalls hier zu Hause ist das experimentierfreudige Theater am Neumarkt. Zu den idyllischsten Altstadtgassen mit Handwerksbetrieben und kleinen Geschäften gehören die von Neu- oder Rindermarkt wegführenden Prediger- und Froschaugassen.
    Straße:
    Neumarkt/Rindermarkt
    PLZ/Stadt:
    8001 Zürich
    Karte
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  • Oberdorf
    Hinter dem Grossmünster liegt ein verträumter Teil der Altstadt: das Oberdorf mit Trittli-, Franken-, Schlosser- und Neustadtgasse. Hier reihen sich verwinkelte Häuser, oft aus dem 16. Jahrhundert, mit kleinen Terrassen und Gärtchen aneinander, man hört Vogelgezwitscher und das Plätschern der Brunnen. In dieser biedermeierlichen Atmosphäre haben sich Architekten, Geigenbauer, Uhrmacher, aber auch Galerien und andere Kleinbetriebe niedergelassen.
    Straße:
    Oberdorf
    PLZ/Stadt:
    8001 Zürich
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  • Spiegelgasse
    Diese enge Altstadtgasse, die durch den Napfplatz und einen weiteren, idyllischen Platz erweitert wird, birgt literarische und geschichtliche Trouvaillen. Im Haus Nummer 1 gründete 1916 der Pazifist Hugo Ball das "Cabaret Voltaire", das zum Zentrum des Dadaismus wurde. In Nummer 12 verstarb 1837 der Dichter Georg Büchner im Alter von nur 23 Jahren, und im Haus nebenan wohnte 1916/17 Wladimir Iljitsch Uljanow, der wenige Monate später unter seinem Beinamen Lenin an der Spitze der Russischen Revolution die Machtverhältnisse umkehren sollte.
    Straße:
    Spiegelgasse
    PLZ/Stadt:
    8001 Zürich
    Nahverkehr
    Tram 4, 15: Rathaus
    Karte
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  • Wühre und Schipfe
    Zusammen bilden die beiden Uferwege links der Limmat eine enge, teils unter tiefen Arkaden geführte Verbindung vom Fraumünster bis zur Uraniastrasse. An guten Cafés, kleinen Läden und traditionellen Handwerksbetrieben vorbeikommend, erhält man nicht nur einen Eindruck mittelalterlicher Enge, sondern der Weg gewährt auch Ausblicke auf das Niederdorf. An der Wühre stehen barocke Bauten, enge Gässchen schaffen Verbindungen zur Storchengasse. Die Schipfe, ein ehemaliger Umschlagplatz zwischen See- und Flussschifffahrt, ist geprägt durch hohe Gebäude, meist aus dem 16. Jahrhundert.
    Straße:
    Wühre und Schipfe
    PLZ/Stadt:
    8001 Zürich
    Karte
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